Bild: 4028mdk09 · CC BY-SA 3.0
In Baden-Württemberg beginnt die Weinlese im Herbst 2026. Die Ernteerwartung liegt bei 77 Hektoliter Weinmost pro Hektar Rebfläche. Diese Menge entspricht dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre und ist 13 Prozent höher als im Vorjahr.
Die Sommerhitze und Trockenheit haben die Weinbauern vor Herausforderungen gestellt. Trotzdem sind die Erträge stabil geblieben. Die Weinbauern konnten die Reben weitgehend bewässern. Das hat die Pflanzen gestärkt und Schäden verhindert. Außerdem gab es wenig Probleme durch Krankheiten.
Die aktuellen Zahlen basieren überwiegend auf Beobachtungen vor Beginn der Lese. Die genaue Erntemenge könnte sich daher noch ändern. Die ersten Schätzungen geben aber einen guten Hinweis auf die zu erwartende Menge.
Die Weinlese ist die Zeit, in der Trauben von den Weinreben geerntet werden. Die Menge der Ernte hängt von Wetter und Pflege ab. Hitze und Trockenheit können die Ernte schädigen. Bewässerung hilft den Reben, besser durch den Sommer zu kommen. Das Statistische Landesamt sammelt solche Daten, um die Entwicklung im Weinbau zu verfolgen. Sie geben Hinweise darauf, wie die Ernte für die Winzer ausfällt und wie viel Wein später produziert werden kann.