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Baden-Württemberg

Weniger Gymnasien, mehr Realschulen in BW

Immer weniger Kinder wechseln aufs Gymnasium, mehr wählen Realschule oder Gemeinschaftsschule.

Das Wichtigste

Kurz erklärt
  • Weniger Grundschüler gehen aufs Gymnasium als früher.
  • Realschulen und Gemeinschaftsschulen werden beliebter.
  • Werkreal-/Hauptschulen spielen kaum noch eine Rolle.

Was passiert ist

Im Schuljahr 2025/26 haben rund 97.450 Kinder in Baden-Württemberg von der Grundschule auf eine weiterführende Schule gewechselt – das sind etwa 2.800 mehr als im Vorjahr. Obwohl das Gymnasium mit 40,5 % noch die beliebteste Schulart ist, sinkt die Zahl der Kinder, die dorthin wechseln, seit drei Jahren. Stattdessen entscheiden sich immer mehr Kinder für die Realschule oder die Gemeinschaftsschule. Das zeigt, dass Familien unterschiedliche Bildungswege wählen, die besser zu ihren Kindern passen können. Für Eltern bedeutet das mehr Auswahl und vielleicht auch weniger Druck, sofort aufs Gymnasium zu müssen. Für die Zukunft der Schulen und Arbeitswelt in Baden-Württemberg ist das wichtig, weil verschiedene Schularten unterschiedliche Fähigkeiten fördern.

Kontext

Das Statistische Landesamt erfasst jedes Jahr, wie viele Kinder von der Grundschule auf welche weiterführende Schule wechseln. Diese Zahlen helfen zu verstehen, wie sich das Schulsystem verändert und was Eltern und Kinder bei der Schulwahl bevorzugen. Solche Daten sind wichtig, damit Schulen und Politiker besser planen können – zum Beispiel, wie viele Plätze sie anbieten müssen oder welche Förderangebote sinnvoll sind.

Quellen

Statistisches Landesamt Baden-Württemberg