SymbolbildBild: NatiSythen · CC BY-SA 3.0
Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche in Baden-Württemberg ist 2025 leicht gesunken. Das Statistische Landesamt meldet 11.555 Fälle. Im Vergleich zum Jahr davor sind es 1,4 % weniger. Seit 2021 war die Zahl zuvor jedes Jahr gestiegen. Im Vergleich zu 2017 sind es aber 21,6 % mehr Abbrüche.
Am häufigsten lassen Frauen zwischen 25 und 35 Jahren eine Schwangerschaft abbrechen. Diese Gruppe macht 45,3 % aller Fälle aus. Frauen zwischen 35 und 40 Jahren machen 18,4 % der Abbrüche aus. Diese Zahl ist im Vergleich zu 2005 gestiegen. Auch Frauen über 40 Jahre lassen etwas häufiger eine Schwangerschaft abbrechen als früher. Mädchen unter 18 Jahren greifen seltener zu einem Abbruch. Ihr Anteil sank von 5,3 % im Jahr 2005 auf 2,4 % im Jahr 2025.
Die meisten Abbrüche geschehen nach der Beratungsregel. Das heißt, Frauen bekommen vorher eine Beratung. Nur 5,5 % der Abbrüche passieren aus medizinischen Gründen. Die meisten Eingriffe passieren in Praxen oder OP-Zentren. Es werden immer mehr medikamentöse Abbrüche gemacht. 2015 waren es 15,8 %, im Jahr 2025 schon 47,1 %. Dabei wird oft das Medikament Mifegyne verwendet.
Das Statistische Landesamt sammelt Zahlen über Schwangerschaftsabbrüche in Baden-Württemberg. Diese Zahlen zeigen, wie viele Frauen sich für einen Abbruch entscheiden. Ein Schwangerschaftsabbruch ist ein medizinischer Eingriff, um eine Schwangerschaft zu beenden. Es gibt verschiedene Methoden, darunter eine medikamentöse Behandlung mit bestimmten Mitteln. Die Beratung vor einem Abbruch ist gesetzlich vorgeschrieben, um die Frauen zu unterstützen.
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