SymbolbildBild: Latschari · CC BY-SA 3.0
Im Jahr 2025 ist die Zahl der Straftaten im öffentlichen Nahverkehr in Baden-Württemberg deutlich gesunken. Das Ministerium für Verkehr berichtet, dass es rund 77.000 Straftaten gab. Das sind etwa elf Prozent weniger als im Jahr davor. Besonders oft ging es um Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht und um Schwarzfahren. Auch die Zahl der Angriffe auf Fahrgäste und Personal ist zurückgegangen.
Die Behörden setzen auf mehr Sicherheitspersonal, Videoüberwachung und regelmäßige Schulungen für das Zugpersonal. Bei großen Veranstaltungen wie Volksfesten oder Fußballspielen wird zusätzliches Sicherheitspersonal eingesetzt. Nach einem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter Anfang 2026 wurden weitere Schutzmaßnahmen angekündigt. Dazu gehören mehr Doppelstreifen und der Einsatz von Bodycams.
Die Aufklärungsquote bleibt hoch: Drei von vier Straftaten konnten die Behörden 2025 aufklären. Das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste hat sich laut Umfragen stabil entwickelt. Die Landesregierung will die Maßnahmen weiter ausbauen, um Bus- und Bahnfahren sicherer zu machen.
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