SymbolbildBild: Cybertorte · CC BY-SA 3.0
Mehrere Menschen berichten, dass der Wolf GW2672 im Gebiet der Hornisgrinde im Schwarzwald ungewöhnlich wenig Scheu zeigt. Besonders seit April gab es laut SPD-Abgeordneten immer wieder Sichtungen, bei denen sich der Wolf Menschen näherte. Die SPD will nun wissen, wie viele dieser Begegnungen es gab und wie viele davon von Fachleuten bestätigt wurden.
Die Abgeordneten fragen auch, ob es bereits gefährliche Situationen zwischen dem Wolf und Menschen gab. Sie wollen wissen, welche Behörden die Bevölkerung vor Ort informieren und wie Hundehalter geschützt werden. Besonders interessiert sie, welche Methoden genutzt werden, um den Wolf vorsichtiger gegenüber Menschen zu machen. Die SPD fordert außerdem Auskunft über die Kosten für externe Experten und die geplanten nächsten Schritte. Sollte der Wolf weiter zu wenig Abstand halten, will die SPD wissen, wer über einen möglichen Abschuss entscheidet.
Die Landesregierung hat dazu noch keine Antwort gegeben. Die Fragen zeigen, dass viele Menschen in der Region sich Sorgen machen und klare Informationen erwarten.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.