SymbolbildBild: p.schmelzle · CC BY-SA 3.0
Die Stadt Balingen ändert ab 1. November 2026 die Abläufe im Bürgerbüro. Bürgerinnen und Bürger müssen für den Besuch einen Termin online oder telefonisch vereinbaren. Spontane Vorsprachen sind dann nicht mehr möglich. Das Bürgerbüro öffnet montags bis donnerstags von 8.00 bis 12.30 Uhr und 14.00 bis 16.30 Uhr, freitags von 8.00 bis 12.30 Uhr sowie samstags von 9.00 bis 12.30 Uhr.
Im vergangenen Jahr hat das Bürgerbüro im Rathaus Balingen umgebaut. Dabei prüften die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein neues System zur Online-Terminvergabe. Sie beobachteten auch, wie viele Menschen das Bürgerbüro besuchen. Die Tests zeigten, dass Online-Termine Wartezeiten deutlich verringern. Das alte System führte zu unvorhersehbaren Stoßzeiten und langen Wartezeiten. Die Mitarbeiterinnen standen unter hohem Druck.
Jetzt stellt das Bürgerbüro komplett auf das Online-Termin-System um. Bei der Terminbuchung erfahren die Bürgerinnen und Bürger, welche Unterlagen sie mitbringen müssen. Termine können auch telefonisch vereinbart werden. Wer nur Dokumente abholt, zum Beispiel einen Personalausweis, braucht keinen Termin.
Die Öffnungszeiten haben sich geändert. Die verlängerte Öffnungszeit am Donnerstag wurde kaum genutzt. Der Samstag ist dagegen wichtig für berufstätige Menschen. Deshalb bleibt das Bürgerbüro samstags geöffnet. Balingen hat damit eines der wenigen Bürgerbüros in der Region mit Samstagsöffnung. Die Öffnungszeiten sind insgesamt überdurchschnittlich lang.
Bürgermeister Ermilio Verrengia sagt, die Umstellung mache das Bürgerbüro fit für die Zukunft. Sie helfe, Wartezeiten zu verkürzen und gebe den Bürgerinnen und Bürgern mehr Planungssicherheit.
Das Bürgerbüro ist eine Anlaufstelle für wichtige Behördengänge. Dort erledigen Menschen Aufgaben wie die Beantragung eines Ausweises oder die Ummeldung des Wohnsitzes. Die Online-Terminvergabe ist eine Möglichkeit, Wartezeiten zu verringern und den Besuch besser zu planen. Viele Städte nutzen solche Systeme. Die Umstellung auf Termine kann den Service verbessern, erfordert aber auch, dass Bürgerinnen und Bürger sich vorher informieren und vorbereiten.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.