SymbolbildBild: Tilman2007 · CC BY-SA 4.0
Alte Postplatz in Biberach bekommt 2027 eine neue Umgestaltung. Die Fläche ist 3.700 Quadratmeter groß. Der Platz hat viele versiegelte Flächen und wenig Grün. Er liegt im tiefsten Punkt der Altstadt. Dort sammelt sich bei Regen viel Wasser, besonders bei den Häusern 14 und 16.
Die Entwässerung funktioniert nicht gut. Bei starkem Regen steigt das Wasser bis zu einem Meter hoch. Das war bei der Planung vor zehn Jahren nicht richtig bedacht. Die Stadt klagte gegen das Planungsbüro. Das Büro zahlt rund 92.000 Euro für die Reparatur der Entwässerung. Der Kanal kann nicht genug Wasser aufnehmen. Deshalb braucht der Platz neue Lösungen.
Es sollen Senkbeete mit Bäumen entstehen. Diese Beete können Wasser speichern und versickern lassen. Je nach Variante sind neun oder 14 Senkbeete geplant. Für jedes Beet fällt ein Parkplatz weg. Der Platz hat 65 Parkplätze, die schon voll ausgenutzt sind. Manche Parkplätze sind sehr klein.
Der Alte Postplatz wird im Sommer sehr heiß, weil er fast ganz mit Asphalt bedeckt ist. Bisher gibt es nur einen Baum. Neue Bäume sollen den Platz kühler machen. Vor dem Amtsgericht wurden keine Bäume gepflanzt, damit man das Gebäude gut sehen kann. Eine alte Eiche am Platz stirbt langsam ab. Bürger wünschten sich mehr Bäume und eine überdachte Fahrradabstellanlage.
Die Stadt plant jetzt die Variante mit etwa neun neuen Bäumen. Die Umgestaltung soll 2027 starten.
Der Alte Postplatz wurde 2017 umgestaltet, zeigt aber weiter Probleme. Die Stadt will den Platz an den Klimawandel anpassen. Senkbeete sind spezielle Pflanzflächen, die Regenwasser aufnehmen und speichern. Sie helfen, Überschwemmungen zu vermeiden. Bäume auf Plätzen verbessern das Klima und bieten Schatten. Parkplätze sind oft knapp, deshalb muss die Stadt genau abwägen, wo Bäume stehen können.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.