SymbolbildBild: Alfred Kiefer · CC BY-SA 4.0
Biberach darf den Titel "Fairtrade-Stadt" weiter tragen. Die Stadt erfüllt alle fünf Kriterien für die Auszeichnung. Der Verein "TransFair" hat die erneute Prüfung durchgeführt. Die Urkunde überreichte er am 2. November 2026.
Seit 2012 erhält Biberach regelmäßig die Auszeichnung für den fairen Handel. Die Stadt hat eine Steuerungsgruppe, die alle Aktivitäten koordiniert. Im Rathaus gibt es fair gehandelten Kaffee, die "Biber-Bohne". Viele Lebensmittelgeschäfte und Gastronomiebetriebe verkaufen faire Produkte. Schulen, Kirchen und Vereine setzen sich ebenfalls für den fairen Handel ein. Die Stadt macht mit Öffentlichkeitsarbeit auf faire Produktions- und Handelsbedingungen aufmerksam.
In den letzten Jahren gab es viele Projekte zum fairen Handel. Dazu gehören eine digitale Broschüre und ein "Denk1-Mal"-Plakat. Die Stadt zeigte einen Film zu Fairtrade und den globalen Nachhaltigkeitszielen. Gemeinsam mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb entstand ein Kunstprojekt zu den Zielen der Vereinten Nationen. Auf dem FreeFlow-Festival und dem Wochenmarkt informierte ein Nachhaltigkeitsdarts spielerisch über nachhaltiges Handeln.
Die Fairtrade-Towns-Kampagne hilft der Stadt, die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen umzusetzen. Die Stadtverwaltung und die Lokale Agenda Biberach handeln unter dem Motto "global denken, lokal handeln". Biberach ist eine von mehr als 820 Fairtrade-Städten in Deutschland. Weltweit gehören über 2.000 Städte in 36 Ländern zum Netzwerk.
Die Auszeichnung "Fairtrade-Stadt" erhalten Städte, die sich aktiv für fairen Handel einsetzen. Sie müssen bestimmte Bedingungen erfüllen, zum Beispiel faire Produkte anbieten und Aktionen durchführen. Die Fairtrade-Towns-Kampagne unterstützt Städte dabei, nachhaltige Entwicklung vor Ort zu fördern. Fairtrade bedeutet, dass Produzenten fair bezahlt werden und Umweltstandards eingehalten werden.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.