SymbolbildBild: Simon Samtleben · CC BY 3.0
CDU und Grüne fordern mehr Grün in der Innenstadt von Biberach. Die Forderung kam am 30. Oktober 2026. Die beiden Fraktionen möchten mehr begrünte Straßen und Fassaden in der Stadt.
Die Fraktionen wollen, dass die Stadtverwaltung ein Konzept für begrünte Fassaden entwickelt. Die Begrünung soll auf dem Boden wachsen und die versiegelten Flächen reduzieren. Das soll helfen, Regenwasser besser zu versickern und die Hitze im Sommer zu verringern. Außerdem soll geprüft werden, ob man „grüne Dächer“ über einigen Straßen mit Kletterpflanzen bauen kann. So entsteht mehr Schatten und die Innenstadt wird attraktiver.
Der Leiter des Stadtplanungsamts, Roman Adler, begrüßt die Ideen. Die Stadt fördert schon seit 2023 private Fassadenbegrünungen und Entsiegelungen. Die Nachfrage ist aber sehr gering. Viele Hauseigentümer wollen ihre Fassaden nicht begrünen. Die Idee, Straßen mit grünen Seilen zu überspannen, ist technisch sehr schwierig. In Biberach fehlen Befestigungen an den Häusern. Alle Eigentümer müssten zustimmen. Auch der Denkmalschutz spielt eine Rolle.
Die Verwaltung will ein „Zukunftskonzept klimaresiliente Innenstadt Biberach“ erstellen lassen. Dafür soll 2027 ein externer Planer gesucht werden. Ab 2028 soll die Umsetzung starten. 75.000 Euro sind dafür vorgesehen. Ein Pilotprojekt für eine begrünte Fassade soll im Sennhofareal starten. Die Zustimmung im Bauausschuss war einstimmig. Die Fördersätze für private Begrünung sollen überprüft werden. Eine eigene Werbekampagne ist geplant. Ein separates Konzept wird vorerst nicht erstellt.
Die Forderung nach mehr Grün in der Stadt kommt oft von Politik und Umweltgruppen. Begrünte Fassaden und Straßen helfen, die Luft zu verbessern und das Stadtklima zu kühlen. Regenwasser kann besser versickern. Das schont die Kanalisation. Die Umsetzung ist oft schwierig. Eigentümer müssen mitmachen. Manchmal gibt es technische oder rechtliche Hindernisse. Ein Zukunftskonzept hilft, die besten Lösungen zu finden und umzusetzen.
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