SymbolbildBild: Tilman2007 · CC BY-SA 4.0
Hagenbucher Weg in Biberach ist seit letzter Woche wieder für den Verkehr offen. Die Sanierung dauerte sieben Monate. Die Straße liegt in der Gemeinde Biberach an der Riß.
Der Weg wurde komplett ausgebaut. Die Strecke ist 650 Meter lang. Die Bauarbeiten starteten im Februar 2025. Ein neuer Gehweg wurde gebaut, der vorher fehlte. Er ist zwischen 1,80 und 2,30 Meter breit. Der Gehweg verläuft teils oberhalb und teils unterhalb der Fahrbahn. Am Ortseingang von Hagenbuch läuft der Weg an einer 60 Meter langen Natursteinmauer entlang. Bei der Bushaltestelle an der Theodor-Heuss-Straße gibt es jetzt eine barrierefreie Querung.
Die Fahrbahn ist mindestens fünf Meter breit. Der Unterbau wurde komplett erneuert. In vielen Bereichen wurde der Boden bis zu eineinhalb Meter tief verbessert. So konnte ein Rutschhang stabilisiert werden. Die Straße hatte sich schon abgesenkt und stand kurz vor einer Sperrung. Ein neuer Regenwasserkanal wurde gebaut. Die Straßenbeleuchtung wurde ebenfalls erneuert. Außerdem wurden Leerrohre für den Breitbandausbau und eine neue Wasserleitung verlegt.
Die Bauzeit konnte von zwölf auf gut sieben Monate verkürzt werden. Insgesamt wurden 5.000 Kubikmeter Erde bewegt und 1.400 Meter Randsteine gesetzt. Die Sanierung kostet rund 2,2 Millionen Euro. Die Wasserversorgung e.wa riss investierte weitere 400.000 Euro in das Wassernetz. In den kommenden Wochen folgen Ausgleichsmaßnahmen. Dabei pflanzen Arbeiter 25 Bäume und 1.000 Sträucher.
Der Ausbau des Hagenbucher Wegs war schon 2017 geplant. Damals wurden die Bauarbeiten wegen zu hoher Kosten gestoppt. Die Gemeinde überarbeitete die Planung und ergänzte einen Gehweg. Der Gemeinderat entschied 2025 erneut, die Straße zu sanieren. Vollausbau bedeutet, dass Straße und Infrastruktur komplett erneuert werden. Das umfasst Fahrbahn, Gehwege, Beleuchtung und Wasserleitungen. Solche Maßnahmen verbessern die Sicherheit und den Komfort für alle Verkehrsteilnehmer.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.