Gemeinderat in Biberach an der Riß gibt am 6. November 2026 zusätzliche Mittel frei. Die Stadt braucht 200.000 Euro mehr für den Teilhaushalt "Öffentliches Grün". Die Mittel sind für die Pflege von Grünanlagen, Spielplätzen und Bäumen bestimmt.
Baubürgermeister Simon Menth erklärt, dass es viele Gründe für die Mehrkosten gibt. Die extreme Trockenheit belastet die Vegetation stark. Es gibt zu wenig Personal. Die Baumpflege ist aufwendiger geworden. Das Stadtplanungsamt hatte die Mittel bisher eher knapp geplant. Die Verwaltung bewilligte bereits 50.000 Euro. Der Gemeinderat stimmte nun der Freigabe von weiteren 150.000 Euro zu.
Zum Teilhaushalt gehören der Unterhalt von Grünanlagen und Spielplätzen. Die Stadt baut zusätzliche Lichtmasten bei der Sanierung der Biberstäffele. Historische Mauern am Spielplatz Forstgarten werden gesichert. Maßnahmen schützen die Vegetation im Park Lindele und im Grünzug Weißes Bild wegen der Dürre. Auch der Baumbestand wird gepflegt. Externe Firmen helfen dabei, die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und Pflegestandards einzuhalten. Menth will künftig mehr Aufgaben vom Baubetriebsamt erledigen lassen. Die Verwaltung findet nur wenig Sparmöglichkeiten, weil der Unterhalt Pflicht ist. Neue Bänke, Mülleimer, Spielgeräte oder Bäume werden vorerst nicht angeschafft.
Der Teilhaushalt "Öffentliches Grün" ist ein Bereich im städtischen Haushalt für Parks, Spielplätze und Bäume. Die Stadt ist verpflichtet, diese Flächen sicher und gepflegt zu halten. Die Pflege umfasst Reparaturen, Schutzmaßnahmen und die Verkehrssicherheit. Wenn das Wetter wie eine Dürre lange trocken bleibt, steigt der Pflegeaufwand. Der Gemeinderat entscheidet über zusätzliche Ausgaben, wenn die geplanten Mittel nicht ausreichen. Die Verwaltung versucht, Kosten zu sparen, hat aber nur begrenzten Spielraum, weil viele Aufgaben gesetzlich vorgeschrieben sind.
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