SymbolbildBild: Alfred Kiefer · CC BY-SA 4.0
Gemeinderat und Verwaltung in Biberach an der Riß planen das Investitionsprogramm bis 2031. Der Gemeinderat verabschiedete das Programm am 16. Oktober 2026. Das Programm legt fest, welche Bau- und Sanierungsprojekte in den kommenden Jahren umgesetzt werden.
Die Planung reduziert das Gesamtvolumen und verteilt die Projekte realistischer über die Zeit. Für das Jahr 2027 sind rund 60 Millionen Euro eingeplant. Davon entfallen etwa 33,4 Millionen Euro auf den Hochbau und 26,6 Millionen Euro auf den Tiefbau, Freiraumgestaltung und Hochwasserschutz.
Im Bereich Hochbau stehen Bildung und Betreuung im Mittelpunkt. Für die Sanierung des Pestalozzi-Gymnasiums sind 15 Millionen Euro vorgesehen. Die Mittelberg-Grundschule wird saniert und erweitert. Die Gaisental-Grundschule erhält eine Erweiterung. Die Mali-Gemeinschaftsschule wird saniert. Die Sanierung der Grundschule Stafflangen ist für 2027 geplant, der Bau soll ab 2028 beginnen.
Die Erweiterung und Sanierung der Birkendorf-Grundschule verschiebt sich auf 2028 und 2029 wegen fehlender Personalressourcen. Gleiches gilt für den Neubau der Kindertagesstätte an der Rindenmooser Straße. Die Erweiterung des Ringschnaiter Kindergartens wird gestrichen, da eine Umsetzung nicht absehbar ist.
Weitere wichtige Projekte sind die Sanierung des Ulmer Tors, der Volkshochschule und des Stadions. Der Neubau der Feuerwehr Ringschnait wird vorbereitet. Die Stadt sucht Lösungen für obdachlose und geflüchtete Menschen.
Im Tiefbau ist die Riedlinger Straße 2027 ein Schwerpunkt. Die Planung für die Steigmühlstraße und den Laurenbühlweg läuft. 2028 soll der Kreisverkehr an der Steigmühlstraße gebaut werden. Der Vollausbau der Weingartenbergstraße und Hochwasserschutzmaßnahmen am Röhrenöschle sind ebenfalls geplant.
Das Baugebiet Taubenplätzle III wird wegen Verzögerungen beim Hirschberg-Baugebiet auf 2027 vorgezogen. Das neue Wohngebiet Gletscherweg ist neu im Programm. Andere Baugebiete wie Talfeld sind noch nicht planbar.
Die Umgestaltung von ZOB, Bahnhof und Umgebung wird wegen Abstimmungen mit der Deutschen Bahn um ein Jahr verschoben. Der Bahnhaltepunkt Nord ist neu benannt, Zuständigkeiten sind noch offen.
Der Ausbau des Nahwärmenetzes folgt der Masterplanung. Ein strategischer Partner wird gesucht.
Beim Hochwasser- und Starkregenschutz dauern Planung und Genehmigung lange. 2027 soll das Hochwasserrückhaltebecken Rindenmoos gebaut werden. Weitere Millionen fließen in Schutzmaßnahmen in Ringschnait und an der Dürnach.
Das Investitionsprogramm zeigt, welche Bauprojekte die Stadt in den nächsten Jahren umsetzen will. Es hilft, Geld und Personal besser zu planen. Die Stadt will weniger Projekte gleichzeitig starten. So sollen Kosten und Arbeitskraft besser verteilt werden.
Ein Investitionsprogramm ist ein Plan für große Ausgaben. Es zeigt, wann und wo die Stadt Geld für Bau und Sanierung ausgibt. Damit will die Stadt sicherstellen, dass wichtige Projekte rechtzeitig fertig werden. Die Planung ist oft langfristig und kann sich ändern, wenn neue Informationen oder Probleme auftreten.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.