SymbolbildBild: Alfred Kiefer · CC BY-SA 4.0
OB Norbert Zeidler hat sich am 7. November 2026 in der Gemeinderatssitzung zu Wort gemeldet. Er spricht in Biberach an der Riß über die wirtschaftliche Lage der Stadt. Er reagiert auf die Insolvenz der Firma Vollmer und anderer Unternehmen.
Zeidler nennt die Insolvenz von Vollmer einen schweren Schlag für Biberach. Er sagt, das Familienunternehmen gehört zur Identität der Stadt. Außerdem erwähnt er weitere Firmen, die Pleite angemeldet haben. Dazu zählen das Modehaus Warth, die Bäckerei Keim&Brecht und die Karosseriefabrik Biberach. Zeidler ruft den Gemeinderat auf, die Warnsignale ernst zu nehmen. Er sagt, alle müssen ihre Hausaufgaben machen, sonst geht die Krise weiter.
Zeidler fordert alle staatlichen Ebenen auf, aktiv zu werden. Er nennt Beispiele wie Hebesätze, Betreuungsplätze und Infrastrukturprojekte. Dazu gehören der Bahnhaltepunkt Nord und der Ausbau der B 30. Er sagt, Straßenbau ist oft unbeliebt und muss trotzdem durchgesetzt werden. Zeidler betont, die Stadt lebt von starken Unternehmen. Sie schaffen Arbeitsplätze und zahlen Steuern. Er bittet alle, wirtschaftsfreundlich zu bleiben. Das sei wichtig für die Zukunft der Stadt.
Zum Schluss der Sitzung teilt Zeidler eine gute Nachricht. Eine Studie vom Berlin-Institut und der Wüstenrot-Stiftung bewertet die Zukunftsfähigkeit der Regionen. Der Landkreis Biberach erreicht den neunten Platz in Deutschland. Das ist die beste Platzierung in Baden-Württemberg. Die Studie berücksichtigt Demografie, Wirtschaft, Bildung und soziale Bedingungen.
Die Insolvenz ist eine finanzielle Notlage von Firmen, bei der sie ihre Schulden nicht mehr bezahlen können. Die Stadt will mit wirtschaftsfreundlichen Maßnahmen die Unternehmen unterstützen. Infrastrukturprojekte verbessern die Verkehrswege und können neue Firmen anziehen. Studien zur Zukunftsfähigkeit zeigen, wie gut eine Region für Veränderungen gerüstet ist. Sie helfen der Stadt, passende Strategien zu entwickeln.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.