SymbolbildBild: Gerd Eichmann · CC BY 4.0
Im Jahr 2026 nehmen Fahrraddiebstähle im Bereich des Polizeireviers Bühl stark zu. Die meisten Diebstähle passieren in der Innenstadt. Bis Anfang November gibt es schon mehr Fälle als im gesamten Jahr 2025. Damals wurden 79 Fahrraddiebstähle gemeldet.
Kriminaloberrätin Julia Lunzer leitet das Polizeirevier Bühl. Sie sagt, die Polizei will den Anstieg stoppen. Dafür gibt es mehr Kontrollen und gezielte Maßnahmen. Auch die Bürgerinnen und Bürger können helfen, ihr Fahrrad zu schützen.
Die Polizei rät, ein stabiles und hochwertiges Schloss zu benutzen. Dünne Kabel- oder Speicherschlösser sind leicht zu knacken. Das Fahrrad soll immer am Rahmen an einem festen Gegenstand angeschlossen werden. Nur die Räder zu sichern, reicht nicht aus. Das Schloss soll möglichst weit oben am Fahrrad angebracht sein. So können Bolzenschneider am Boden keine Hebelwirkung nutzen.
Räder und Sattel sollen mit speziellen Schrauben oder Ketten gesichert werden. Bei Pedelecs oder E-Bikes empfiehlt die Polizei, den Akku mitzunehmen. Ohne Akku ist das Fahrrad weniger wertvoll. Ein GPS-Tracker kann helfen, das Fahrrad bei Diebstahl zu orten. Die Polizei bittet, sie bei einem Diebstahl mit GPS-Tracker sofort zu informieren.