Bild: GARY L. KIEFFER, USA, CIV · Public domain
Active Clubs sind eine wachsende Gruppe rechtsextremer Kampfsportvereine in Deutschland. Die Bundesregierung nennt aktuell etwa 20 regionale Gruppen, die seit 2024 entstanden sind. Sie nutzen Kampfsporttraining, um junge Männer für rechte Ideen zu gewinnen und sich auf Gewalt vorzubereiten.
Die Active Clubs sind mit rechtsextremen Parteien wie „Die Heimat“ verbunden. Mitglieder unterstützen sich gegenseitig und haben gemeinsame Aktionen. Die Gruppen sind auf sozialen Medien wie Telegram und Instagram aktiv. Seit 2023 sind in Deutschland 19 neue Ortsgruppen hinzugekommen. Die Sicherheitsbehörden beobachten diese Clubs seit 2023 genau.
Im Jahr 2025 gab es eine Razzia, bei der Waffen bei Active Club-Mitgliedern gefunden wurden. Bisher sind keine Haftbefehle gegen Mitglieder bekannt. Die Behörden können wegen der geheimen Arbeit der Gruppen keine genauen Zahlen zu Mitgliedern oder gefährlichen Personen nennen. Die Bundesregierung hält die Informationen über Active Clubs für sehr sensibel und gibt deshalb keine Details preis.
Das Netzwerk der Active Clubs wächst auch international. Im Juni 2025 gab es weltweit 187 Ortsgruppen in 27 Ländern. Die deutschen Gruppen überschneiden sich mit anderen rechtsextremen Organisationen. Die Bundesregierung beobachtet die Entwicklung und tauscht sich mit Landesbehörden aus, um die Sicherheit zu schützen.
Active Clubs nutzen Kampfsport als Mittel, um junge Menschen für rechtsextreme Ideen zu gewinnen. Die Behörden sehen darin eine Gefahr für die Demokratie und die öffentliche Sicherheit. Das Bundesamt für Verfassungsschutz überwacht solche Gruppen, um Gewalt und Radikalisierung zu verhindern. Rechtsextremismus bedeutet, dass Menschen andere wegen ihrer Herkunft oder Meinung ablehnen und manchmal Gewalt planen.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.