SymbolbildBild: Foto Fitti · CC BY-SA 3.0
Das Bundeskriminalamt (BKA) in Deutschland hat 130 Stellen, die sich mit Sexualdelikten gegen Kinder befassen. Die Behörde gibt dafür mehr als eine halbe Million Euro im Jahr aus. Die Gruppe SO4 im BKA leitet Ermittlung und hilft den Bundesländern. Sie arbeitet auch mit internationalen Partnern zusammen.
Das BKA nutzt das sogenannte Hashing-Verfahren, um bekannte kinderpornografische Bilder zu erkennen. Dabei vergleicht die Polizei Millionen von digitalen Fingerabdrücken, sogenannte Hashwerte, um Material zu finden. Diese Arbeit wird mit Software von Magnet Forensics gemacht. Jeder Fund wird immer von Menschen überprüft, bevor er weiterverfolgt wird.
Im Bereich IT-Forensik und Datenanalyse sind nur zwei Mitarbeitende in der Gruppe SO4 tätig. Das BKA verwendet keine Künstliche Intelligenz (KI) oder automatisierte Bild- und Videoanalyse, um bislang unbekanntes Material vorzusortieren. Verdeckte Ermittlungsmethoden mit eigenen Plattformen oder Honeypots nennt die Antwort nicht.
Das BKA tauscht Hashwerte auch international über Europol und Interpol aus. So kann die Polizei neues Material finden und gegebenenfalls Missbrauchsfälle aufklären. Die genauen Details zur Ausstattung und Arbeitsweise des BKA sind geheim. Das soll die Ermittlungen schützen und verhindern, dass Kriminelle wissen, wie die Polizei vorgeht.
Die Bundesregierung sieht den Schutz von Kindern als sehr wichtig. Das BKA ist die zentrale Stelle für sexuelle Gewalt gegen Kinder in Deutschland. Es arbeitet mit den Bundesländern und anderen Ländern zusammen. Hashing ist eine Technik, bei der digitale Dateien mit kurzen Codes verglichen werden. So lassen sich bekannte Bilder schnell erkennen. KI-Methoden könnten theoretisch helfen, neue Fälle schneller zu entdecken. Das BKA nutzt sie aber aktuell nicht, sondern verlässt sich auf manuelle Kontrollen und bewährte Technik.
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