SymbolbildBild: Architects: Harry Glück, Werner Höfer und Tedeusz SpychalaPhotographer: Thomas Ledl · CC BY-SA 3.0
Die Bundesregierung unterstützt seit 2023 Projekte zur Nutzung von Abwärme aus Rechenzentren in Deutschland. Seit Juli 2026 müssen neue Rechenzentren mindestens 10 Prozent ihrer Abwärme nutzen. Die tatsächlichen Effekte lassen sich aber noch nicht messen, da die Regeln erst kurz gelten.
Bis jetzt sind sieben Projekte zur Abwärmenutzung bewilligt. Dafür stellt der Bund etwa 26 Millionen Euro Fördermittel bereit. Die erwarteten CO2-Einsparungen der geförderten Projekte liegen zwischen 288 und 35.919 Tonnen pro Jahr. Insgesamt könnten so etwa 10.674 Megawattstunden Energie pro Jahr eingespart werden.
Die Bundesförderung umfasst Zuschüsse und Kredite. Seit 2023 wurden zehn Förderanträge eingereicht, von denen sieben genehmigt wurden. Die Bundesregierung sieht keine Nachteile für Deutschland als Standort für Rechenzentren durch die neuen Vorgaben. Es gibt aber bisher keine Angaben zu den Kosten der Umsetzung für die Betreiber.
Der Stromverbrauch von Rechenzentren in Deutschland wird bis 2030 voraussichtlich von 20 auf 31 Terawattstunden steigen. Digitalisierung und KI-Anwendungen treiben den Bedarf weiter. Die Bundesregierung nutzt Prognosemodelle, um den künftigen Strombedarf zu planen.
Das Gesetz zur Energieeffizienz schreibt vor, dass neue Rechenzentren einen Teil ihrer Abwärme nutzen. Abwärme ist die Wärme, die bei der Datenverarbeitung entsteht. Sie kann zum Heizen von Gebäuden oder anderen Zwecken verwendet werden. So soll Energie gespart und das Klima geschützt werden.
Die Nutzung von Abwärme ist technisch anspruchsvoll, da die Wärme oft nur niedrig temperiert vorliegt. Förderprogramme des Bundes unterstützen den Aufbau und die Erprobung solcher Technologien. Rechenzentren sind wichtige Infrastruktur für digitale Dienste und benötigen viel Strom. Die Politik versucht, den Energieverbrauch trotz Wachstum der Branche zu begrenzen.
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