SymbolbildBund, Länder und Kommunen trafen sich am 14. Oktober 2026 in Berlin zum 25. Kulturpolitischen Spitzengespräch. Das Treffen fand im Apollosaal der Staatsoper Unter den Linden statt. Dabei ging es um die Freiheit der Kunst und die Stärkung der Provenienzforschung.
Die Teilnehmer bekräftigten gemeinsam, dass Kunst frei sein muss. Kunst darf auch kritisch und unbequem sein. Sie betonten die Bedeutung von kultureller Vielfalt und die Verantwortung für eine offene demokratische Gesellschaft. Die Akteure wollen die Rahmenbedingungen für kulturelle Einrichtungen sichern.
Ein wichtiger Punkt war die Aufarbeitung von Unrecht aus der Zeit des Nationalsozialismus. Die Provenienzforschung hilft herauszufinden, von wem Kunstwerke damals geraubt wurden. Viele Werke stammen aus jüdischem Besitz und sollen gerecht behandelt werden. Dafür verabschiedeten Bund, Länder und Kommunen ein gemeinsames Konzept. Dieses Konzept soll die Forschung stärken und Abläufe verbessern.
Staatsminister Wolfram Weimer sagte, dass diese Arbeit wichtig bleibt. Sie macht Geschichte und einzelne Schicksale sichtbar. Der Präsident der Kulturministerkonferenz, Sven Teuber, sagte, dass viele Nachfahren der Beraubten auf Antworten warten. Das neue Konzept soll die Forschung beschleunigen und in ganz Deutschland vereinheitlichen.
Auch die Kommunalen Spitzenverbände betonen die Rolle der Kommunen. Sie sind für viele öffentliche Sammlungen verantwortlich. Sie beschäftigen Forschende, die sich mit der Herkunft der Kunstwerke beschäftigen. Das Konzept verbessert die Zusammenarbeit und sorgt für eine verlässliche Forschung.
Das Konzept umfasst bessere Dokumentation, transparentere Abläufe und mehr Zugang zu Quellen. Digitale Technik und Weiterbildung für Forschende sollen ausgebaut werden. So soll die Provenienzforschung dauerhaft verlässlich bleiben.
Das Spitzengespräch ist ein Treffen von Kulturpolitikern aus Bund, Ländern und Kommunen. Dort besprechen sie wichtige Themen für die Kultur in Deutschland. Provenienzforschung bedeutet, die Herkunft von Kunstwerken zu erforschen. Sie ist besonders wichtig bei Kunst, die im Nationalsozialismus gestohlen wurde. Diese Forschung hilft, gerechte Lösungen für die Rückgabe oder Entschädigung zu finden. Die Freiheit der Kunst schützt die Meinungsvielfalt und die Kreativität in einer Demokratie. Sie umfasst auch kritische und kontroverse Werke.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.