Deutschland meldet fast 5 Millionen getötete Geflügeltiere wegen Vogelgrippe seit 2020. Die Zahl umfasst Legehennen, Masthähnchen, Enten, Gänse und weitere Arten. Die meisten Tiere wurden zwischen 2021 und 2022 getötet.
Die Vogelgrippe ist eine ansteckende Krankheit, die sich besonders bei gehaltenen Vögeln und Wildvögeln ausbreitet. Wenn ein Ausbruch bestätigt wird, müssen alle Tiere auf dem betroffenen Hof getötet werden. Das schreibt das EU-Recht vor. Die Bundesländer sind für die Durchführung zuständig.
Die Bundesregierung sagt, dass keine detaillierten Angaben zur Verteilung der getöteten Tiere nach Bundesländern oder Haltungsarten vorliegen. Die Daten stammen aus Anträgen auf Entschädigung, die bei den Ländern gestellt werden. Für die Jahre nach 2023 gibt es noch keine endgültigen Zahlen.
Die Behörden prüfen auch weitere Maßnahmen zum Schutz der Tiere. Zum Beispiel wird diskutiert, wie lange die Vögel in Ställen bleiben müssen. Solche Aufstallungen schützen vor Ansteckung, können aber das Wohlbefinden der Tiere beeinträchtigen. Es gibt bisher keine genauen Erkenntnisse über diese Folgen.
Das Friedrich-Loeffler-Institut bewertet das Risiko der Vogelgrippe und gibt Empfehlungen, wie die Bundesländer reagieren sollen. Die Maßnahmen werden je nach örtlicher Lage angepasst.
Impfungen gegen Vogelgrippe könnten in Zukunft helfen. Sie ersetzen aber nicht andere Schutzmaßnahmen. Die Bundesregierung arbeitet an einer Impfstrategie, nennt aber keine genauen Details oder Zeitpläne.
Die Vogelgrippe ist eine gefährliche Viruskrankheit, die Vögel schnell infiziert und oft zum Tod führt. Die EU schreibt vor, bei Ausbrüchen alle Tiere in einem betroffenen Bestand zu töten, um die Ausbreitung zu stoppen. Die Bundesländer führen diese Maßnahmen durch. Das Friedrich-Loeffler-Institut ist die zentrale Einrichtung für Forschung und Risikoabschätzung zur Vogelgrippe in Deutschland. Aufstallung heißt, Vögel dürfen nicht mehr ins Freie, um Kontakt zu Wildvögeln zu vermeiden. Das kann aber Stress und Gesundheitsprobleme bei den Tieren auslösen.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.