SymbolbildBild: Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0
Bundesbehörden in Deutschland gaben vom 5. August 2025 bis 1. Oktober 2026 rund 830.000 Euro für Fotografen aus. Die Fotografen arbeiten nicht für einzelne Politiker persönlich. Sie dokumentieren offizielle Termine, Treffen und Veranstaltungen der Bundesregierung. Die Kosten verteilen sich auf verschiedene Ministerien und Behörden.
Das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung beschäftigt fünf Fotografen. Diese begleiten Termine des Bundeskanzlers und des Bundespräsidenten. Nur sie sind fest angestellt. Andere Fotografen arbeiten auf vertraglicher Basis für verschiedene Ministerien. So gab das Auswärtige Amt fast 200.000 Euro aus. Das Bundesministerium der Finanzen zahlte rund 145.000 Euro. Weitere Ministerien wie Inneres, Wirtschaft, Gesundheit oder Justiz gaben kleinere Beträge aus.
Die Reisekosten der angestellten Fotografen werden vom Bundeshaushalt bezahlt. Insgesamt beliefen sich diese Reisekosten auf etwa 44.000 Euro. Die Fotografen reisen oft zu offiziellen Terminen mit und halten diese fotografisch fest. Für externe Fotografen sind genaue Angaben zu Reisekosten oft nicht verfügbar, weil diese in den Honoraren enthalten sind.
Die Bundesregierung nutzt Fotografen, um ihre Arbeit öffentlich zu zeigen. Dies ist wichtig für die Transparenz und Information der Bürger. Fotografen sind meist in den Pressestellen der Behörden angestellt oder werden von ihnen beauftragt. Reisekosten für solche Fototermine werden nach den Regeln für Dienstreisen erstattet. Die Fotografien werden bei offiziellen Anlässen wie Gesprächen mit anderen Staaten oder öffentlichen Veranstaltungen gemacht.