SymbolbildBild: User:Mas3cf · CC BY-SA 4.0
Die Bundesregierung informiert über den Stand der Wolfsmanagementpläne in Deutschland. Sie erklärt, dass bis spätestens Mitte 2027 alle Bundesländer solche Pläne erlassen wollen. Diese Pläne sollen den Umgang mit Wölfen regeln und Schäden durch Wölfe verhindern.
Der Bund unterstützt die Länder bei der Umsetzung der neuen Regeln für den Wolf. Seit Januar 2026 gibt es mehrere Treffen einer Arbeitsgruppe von Bund und Ländern. Dort tauschen sich alle Beteiligten aus. Es gibt auch eine Expertengruppe, die die Umsetzung der Regeln vertieft berät.
Die Managementpläne sind in den Bundesländern unterschiedlich entwickelt. Einige haben schon fertige Pläne, andere arbeiten daran oder haben noch nicht begonnen. Die Pläne regeln zum Beispiel, wie viele Wölfe abgeschossen werden dürfen. Der Bund sieht bisher keinen Bedarf für einheitliche Vorgaben für alle Länder. Die Länder stimmen sich freiwillig ab.
Seit April 2026 gilt, dass Wölfe dem Jagdrecht unterliegen. Das soll helfen, Schäden an Nutztieren zu verhindern. Das Gesetz schreibt vor, dass die Pläne revierübergreifend sein müssen. Das heißt, sie gelten für größere Gebiete, nicht nur einzelne Jagdbezirke. Der Bund hat keine festen Fristen für die Fertigstellung der Pläne vorgegeben. Die Länder haben aber die Möglichkeit, schnell zu reagieren.
Die Antwort auf die Kleine Anfrage zeigt, wie der Bund und die Länder beim Wolfsmanagement zusammenarbeiten. Das Bundesjagdgesetz regelt seit April 2026 den rechtlichen Umgang mit Wölfen. Ziel ist es, Schäden zu verhindern und den Bestand der Wölfe zu schützen. Die Bundesländer sind für die Umsetzung zuständig und erarbeiten dafür Managementpläne. Diese Pläne sollen großräumig gelten und eine klare Regelung für die Abschüsse bieten. Der Bund unterstützt die Länder durch Arbeitsgruppen und Expertenrunden. Wolfsmanagement ist wichtig, weil Wölfe mittlerweile in vielen Regionen Deutschlands leben und Nutztiere angreifen können.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.