SymbolbildBild: Ansgar Koreng · CC BY-SA 4.0
Die Bundesregierung organisiert am 19. und 20. Oktober 2026 den Invest in Germany Summit in Berlin. Etwa 550 führende internationale und nationale Unternehmen sowie Finanzinvestoren sind eingeladen. Bundeskanzler Friedrich Merz und mehrere Minister nehmen an der Veranstaltung teil.
Das Ziel des Gipfels ist, ausländische Investoren für Deutschland zu gewinnen. Die Regierung will durch das Treffen mehr Geld für Investitionen in Deutschland mobilisieren. Der Summit soll positive Impulse für Wachstum und neue Jobs setzen.
Die Kosten für die Veranstaltung und das neue Standortmarketing der Bundesregierung belaufen sich auf fünf Millionen Euro. Die Teilnehmer wählt die Regierung aus Vorschlägen von Ministerien und Wirtschaftsförderern aus. Die Auswahl berücksichtigt das Investitionsinteresse und die Herkunft der Unternehmen.
Die Bundesregierung plant außerdem eine "high-level" Plattform für internationale Investoren. Diese Plattform soll als zentraler Anknüpfungspunkt dienen. Bei der Konzeption ist die staatliche Förderbank KfW beteiligt. Die Plattform soll private Investoren mit Energieversorgungsunternehmen zusammenbringen.
Die Veranstaltung enthält sowohl öffentliche Programmpunkte als auch vertrauliche Treffen. Journalisten erhalten nicht zu allen Teilen Zugang. Die Teilnahme von Bundestagsabgeordneten ist nicht vorgesehen. Sponsoring von Unternehmen lehnt die Regierung ab.
Der Invest in Germany Summit ist eine neue Strategie der Bundesregierung, um Deutschland als attraktiven Wirtschaftsstandort zu präsentieren. Dabei will die Regierung vor allem private Gelder für wichtige Investitionen anziehen. Die Plattform für Investoren soll den Zugang zu Infrastrukturprojekten erleichtern und die Investitionen besser bündeln. Solche Summits sind in anderen Ländern üblich, um im Wettbewerb um Kapital zu bestehen. Die Veranstaltung zeigt, wie die Politik verstärkt auf private Finanzinvestoren setzt, um Wachstumsziele zu erreichen.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.