SymbolbildBild: Ceddyfresse · Public domain
Im zweiten Quartal 2026 wurden in Deutschland 69 islamfeindliche Straftaten registriert. Die Daten stammen vom Bundeskriminalamt und gelten bis Ende Juni 2026. Die Bundesregierung gibt keine Hinweise auf islamfeindliche Demonstrationen in diesem Zeitraum.
Drei der 69 Straftaten richteten sich gegen Moscheen. Dabei ging es vor allem um Sachbeschädigung. Bei diesen Angriffen gab es keine Verletzten. Insgesamt wurden im Quartal drei Personen leicht verletzt. Schwerverletzte oder Todesopfer gab es keine. Zusätzlich wurden drei Personen als nicht verletzt, aber betroffen erfasst.
Von den 69 Straftaten sind 39 Tatverdächtige bekannt. Es gab keine Festnahmen oder Haftbefehle. Die Bundesregierung betont, dass genaue Angaben zu laufenden Ermittlungen nicht veröffentlicht werden, um die Strafverfolgung nicht zu behindern. Die Erfassung der Daten ist noch im Umbruch, daher sind Vergleichszahlen mit früheren Jahren eingeschränkt.
Die Bundesregierung sammelt seit 2017 Daten zu islamfeindlichen Straftaten als Teil der politisch motivierten Kriminalität. Diese Straftaten können Beleidigungen, Drohungen oder Sachbeschädigungen sein. Islamfeindlichkeit zeigt sich in Angriffen auf Muslime und Moscheen. Die Statistik hilft Behörden, Trends zu erkennen und besser gegen Hass und Diskriminierung vorzugehen. Die Erfassung und Auswertung der Daten erfolgt über das Bundeskriminalamt und die Landeskriminalämter in Deutschland.
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