SymbolbildBild: Rüdiger Stehn from Kiel, Deutschland · CC BY-SA 2.0
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat am 9. Oktober 2026 auf der Frankfurter Buchmesse 85 Verlage mit dem Deutschen Verlagspreis ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand in Deutschland statt. Die Verlage erhielten insgesamt 1,62 Millionen Euro Preisgeld.
Die Verlage kunstanstifter, Merve und Voland & Quist bekamen jeweils 50.000 Euro als Spitzenpreise. Zum ersten Mal vergab Staatsminister Weimer einen Innovationspreis von 24.000 Euro. Diesen Preis erhielt der mairisch Verlag für seine zukunftsweisende Verlagsarbeit. Der Nachhaltigkeitspreis, ebenfalls mit 24.000 Euro dotiert, ging an den Verlag Shift Books.
79 weitere Verlage erhielten ein Gütesiegel mit 18.000 Euro Preisgeld. Ein undotiertes Gütesiegel für Verlage mit hohem Umsatz bekam der Verlag Matthes & Seitz Berlin. Staatsminister Weimer hob hervor, wie wichtig unabhängige Verlage für eine lebendige und vielfältige Öffentlichkeit sind. Sie sorgen für neue Ideen und eine offene Diskussion, die für die Demokratie wichtig ist.
Die Jury wählte die Preisträger aus 279 Bewerbungen aus. Der Jury-Vorsitzende Jörg Thadeusz lobte die große Vielfalt und Kreativität der Verlage. Partner des Deutschen Verlagspreises sind die Kurt Wolff Stiftung und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels.
Der Deutsche Verlagspreis unterstützt vor allem kleine und unabhängige Verlage in Deutschland. Er zeichnet Verlage aus, die neue Themen entdecken und besondere Bücher veröffentlichen. Die Jury prüft jedes Jahr viele Bewerbungen und entscheidet, welche Verlage den Preis bekommen. Der Preis soll helfen, die Vielfalt des Buchmarkts zu erhalten und die Arbeit der Verlage sichtbar zu machen.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.