SymbolbildBild: PantheraLeo1359531 · CC BY 4.0
Deutschland ändert die Regeln für Kurzzeitvermietungen wie bei Airbnb oder anderen Plattformen. Die neuen Regeln gelten ab sofort bundesweit. Die Behörden bekommen mehr Daten über solche Vermietungen. Das soll helfen, Steuern besser zu kontrollieren und Regeln durchzusetzen.
Die neuen Vorschriften sorgen auch für mehr Schutz gegen Diskriminierung. Vermieter dürfen niemanden wegen Hautfarbe, Herkunft oder anderen Merkmalen benachteiligen. Diese Regeln gelten auch für die großen Plattformen, die die Vermietungen vermitteln.
Wer eine Wohnung kurzzeitig vermietet, muss künftig mehr Informationen an die Behörden weitergeben. Das betrifft besonders private Vermieter und Plattformbetreiber. Die Regel soll für mehr Transparenz sorgen und den Schutz von Mietern verbessern.
Die neue Regel verbietet es Vermietern und Plattformen, Menschen bei der Buchung aus unfairen Gründen abzulehnen. Das gilt zum Beispiel wegen Herkunft oder Geschlecht. Damit soll niemand aufgrund seiner Person unfair behandelt werden.
Die Plattformen müssen darauf achten, dass diese Regeln eingehalten werden. Sie müssen dafür sorgen, dass Diskriminierung nicht stattfindet oder schnell gestoppt wird.
Behörden bekommen jetzt bessere Möglichkeiten, Informationen über Kurzzeitvermietungen zu erhalten. Das hilft ihnen, unrechtmäßige Vermietungen oder Steuerhinterziehung besser zu erkennen. Vermieter und Plattformen müssen solche Daten bereitstellen.
Das betrifft vor allem private Vermieter, die ihre Wohnung nur zeitweise anbieten. Die Regeln gelten in ganz Deutschland und sollen für fairere Bedingungen sorgen.
Das Gesetz setzt eine EU-Regel um. Es soll verhindern, dass Vermieter wichtige Informationen vor Behörden verbergen. Kurzzeitvermietungen sind Wohnungen, die nur für kurze Zeit vermietet werden, meist über Internetplattformen. Behörden brauchen oft Daten, um sicherzustellen, dass alle Regeln eingehalten werden und niemand benachteiligt wird.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.