SymbolbildBild: Tischbeinahe · CC BY 3.0
Deutschland gibt der Republik Peru ein Darlehen von 100 Millionen Euro. Das Darlehen soll Reformen fördern, die mehr Gleichberechtigung und weniger Gewalt gegen Frauen bringen. Die Vereinbarung wurde im Jahr 2026 getroffen.
Peru setzt das Geld ein, um Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen. Das Land hat mehr Mittel für Schutzprogramme geprüft und Beratungen für betroffene Frauen eingeführt. Peru fördert außerdem Frauen als Unternehmerinnen mit Schulungen und Beratungen. Es gibt neue Kampagnen zur besseren Vereinbarkeit von Pflege und Beruf. Auch bürokratische Hürden für Unternehmen wurden reduziert. Zusätzlich arbeitet Peru an besseren Regeln gegen Korruption, vor allem für Frauen und Mädchen.
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) überprüft, ob Peru die Reformen umsetzt. Die Auszahlung des Kredits hängt davon ab. Die KfW arbeitet eng mit der deutschen Regierung zusammen. Sie bewertet die Reformfortschritte mit klaren Messgrößen. Für die Reformen wurden Ziele und Wirkungen genau festgelegt. Die KfW kontrolliert die Erfüllung vor jeder Auszahlung.
Es gab mehrere Treffen und Reisen von deutschen und peruanischen Vertretern zur Abstimmung der Reformen. Die KfW und die deutsche Botschaft sind dabei aktiv. Experten unterstützen die peruanischen Behörden mit ihrer Erfahrung. Die Kosten für Beratungen lagen bei etwa 308.000 Euro. Die KfW gibt keine genauen Kosten für Reisen an, da diese oft mehrere Projekte verbinden.
Das Darlehen ist Teil eines Programms, das Peru beim Beitritt zur OECD helfen soll. Die OECD ist ein Zusammenschluss reicher Länder mit gemeinsamen Standards. Peru muss dafür Reformen machen, die mehr Gleichberechtigung bringen und die Regierung verbessern. Die KfW unterstützt solche Reformen mit Geld, das an Bedingungen geknüpft ist. So will Deutschland sicherstellen, dass das Geld wirklich Wirkung zeigt. Die Kontrolle der Reformen ist wichtig, damit Peru die Standards einhält und seine Wirtschaft stärkt.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.