SymbolbildBild: Privoksalnaja · CC BY-SA 3.0
Deutschland importierte im Jahr 2016 rund 5,2 Tonnen Kobalt aus der Demokratischen Republik Kongo. Im Jahr 2017 waren es etwa eine Tonne. Für die Jahre danach sind keine Direktimporte von Kobalt aus dem Kongo nach Deutschland bekannt. Die Bundesregierung hat keine Informationen über Kobalt-Importe über Drittstaaten.
Die Demokratische Republik Kongo ist weltweit der größte Produzent von Kobalt. Rund 75 Prozent des Kobalts für Batterien kommen aus dem Land. Kobalt ist wichtig für die Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien. Diese Batterien werden für Elektroautos und viele andere Geräte gebraucht.
Im Kobaltabbau gibt es viele Probleme. Es gibt Berichte über Kinderarbeit und Zwangsarbeit. Die Arbeitsbedingungen sind oft gefährlich. Die Menschenrechtslage ist besonders im Osten des Landes kritisch. Dort finden auch bewaffnete Konflikte statt.
Die Bundesregierung arbeitet mit Partnern in der Region zusammen. Sie setzt sich für bessere Menschenrechtsbedingungen ein. Es gibt auch Pläne, die Sorgfaltspflichten bei Batterielieferketten ab 2027 strenger zu machen. Unternehmen müssen dann mehr über die Herkunft der Rohstoffe berichten.
Die Demokratische Republik Kongo ist reich an Rohstoffen, besonders an Kobalt. Das Land hat aber viele soziale und politische Probleme. Die Regierung in Deutschland beobachtet die Lage genau. Kobalt ist ein wichtiger Rohstoff für die Energiewende. Viele Produkte, besonders Batterien für Elektroautos, brauchen Kobalt. Menschenrechtsverletzungen im Bergbau sind ein bekanntes Problem. Die Bundesregierung will durch Gesetze und Zusammenarbeit Verbesserungen erreichen. Berichte über Kinderarbeit und unsichere Arbeitsbedingungen zeigen den Handlungsbedarf. Deutschland importiert Kobalt meist indirekt und plant mehr Transparenz in den Lieferketten.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.