SymbolbildBild: Roger Kreja, Stuttgart (user Speakers) · CC BY-SA 3.0
Deutschland führt 2026 eine neue Regel für Weinhersteller ein. Sie dürfen im Wirtschaftsjahr 2026/2027 überschüssigen Wein durch Krisendestillation entfernen. Die Maßnahme soll helfen, den Weinmarkt zu entlasten.
Krisendestillation bedeutet, dass Wein in Alkohol umgewandelt wird. So sinkt das Angebot an Wein auf dem Markt. Die Regelung betrifft vor allem Betriebe, die zu viel Wein produzieren. Sie können diesen Teil ihres Weins nicht mehr verkaufen, sondern müssen ihn destillieren.
Die Maßnahme soll Preisverfall auf dem Weinmarkt verhindern. Sie unterstützt Weinbauern, die wegen zu großer Vorräte Schwierigkeiten haben. Die Krisendestillation gilt nur für das angegebene Wirtschaftsjahr. Danach entscheidet Deutschland neu über eine Fortführung.
Die Regelung hilft Weinbauern, ihre Einnahmen zu sichern. Sie verhindert, dass zu viel Wein den Markt überschwemmt. So bleiben die Preise stabil und die Betriebe können besser planen.
Die Krisendestillation ist eine zeitlich begrenzte Maßnahme. Nach dem Wirtschaftsjahr 2026/2027 wird geprüft, ob die Regelung verlängert wird. Deutschland will so flexibel auf die Marktsituation reagieren.
Die Krisendestillation ist eine Maßnahme, die die Bundesregierung erlaubt, wenn zu viel Wein produziert wird. Sie hilft, den Markt zu stabilisieren und Preise zu schützen. Weinhersteller vernichten dabei einen Teil des Weins durch Destillation, um das Angebot zu reduzieren. Diese Regelung gilt nur zeitlich begrenzt und betrifft nicht direkt Verbraucher. Sie ist Teil der Landwirtschaftspolitik in Deutschland.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.