SymbolbildBild: JoachimKohler-HB · CC BY-SA 4.0
Deutschland unterstützt Menschen im Gazastreifen und Westjordanland beim Wiederaufbau und der Verbesserung der Lebensbedingungen. Die Bundesregierung fördert Projekte, die langfristige Entwicklung und Selbstbestimmung der Palästinenser stärken sollen. Das Engagement ist messbar und passt sich den Bedürfnissen vor Ort an.
Der Krieg in Gaza hat große Teile der Infrastruktur zerstört. Fast 90 Prozent der Menschen dort sind innerhalb ihres Landes vertrieben. Viele Schulen sind kaputt oder dienen als Schutzräume. Die Ernährungslage ist kritisch. Die israelische Regierung erschwert die Arbeit durch Einfuhrbeschränkungen und Zugangsblockaden. Baumaterial und wichtige Güter kommen nur eingeschränkt an.
Die Bundesregierung setzt sich diplomatisch dafür ein, dass humanitäre Organisationen besser helfen können. Sie fordert von Israel einen sicheren und ungehinderten Zugang für Hilfsgüter. Ohne diese Bedingungen ist ein nachhaltiger Wiederaufbau kaum möglich.
Weltbank, Vereinte Nationen und Europäische Union schätzen den Bedarf für Wiederaufbau auf rund 71,4 Milliarden US-Dollar. Deutschland beteiligt sich an mehreren Programmen, die Wasser, Gesundheit, Energie und Ernährung verbessern sollen. Die EU will, dass die Palästinenser bei allen Maßnahmen mitbestimmen. Die Lage bleibt jedoch angespannt. Kampfhandlungen und Unsicherheiten dauern an. Die Bundesregierung betont, dass eine politische Lösung und Frieden die Voraussetzung für dauerhaften Wiederaufbau sind.
Die Bundesregierung unterstützt den Wiederaufbau in den Palästinensischen Gebieten im Rahmen ihrer Entwicklungszusammenarbeit. Dabei arbeitet sie eng mit internationalen Partnern zusammen. Die humanitäre Hilfe hilft Menschen in Not, während die Übergangshilfe die Basis für langfristige Entwicklung legt. Ein dauerhafter Frieden ist wichtig, damit Hilfsprojekte nicht erneut zerstört werden. Die Situation vor Ort wird durch Konflikte und politische Spannungen erschwert.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.