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Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) verwaltet die Renten für 21,2 Millionen Menschen in Deutschland. Sie beschäftigt zum 30. Juni 2024 insgesamt 62.400 Mitarbeiter. Die Zahl der Beschäftigten steigt seit 2019 ständig. Im Jahr 2019 waren 49.311 Vollzeitstellen besetzt. Bis 2025 sollen es 53.393 Vollzeitstellen werden.
Trotz des Personalzuwachses steigen die Verwaltungs- und Verfahrenskosten weiter. Im Jahr 2019 betrugen die Kosten bei der DRV Bund 1,58 Milliarden Euro. Für 2025 werden 2,42 Milliarden Euro erwartet. Der Anteil der Verwaltungskosten an den Gesamtausgaben bleibt aber stabil bei rund 1,3 Prozent. Die Kosten pro Versichertem und pro Rentner steigen seit 2021 an. Die Bundesregierung erklärt diesen Anstieg hauptsächlich mit höheren Löhnen und Gehältern.
Im internationalen Vergleich arbeitet die DRV mit mehr Mitarbeitern pro Rentner als andere Länder. In Schweden betreut ein Mitarbeiter rund 1.400 Rentner. In Deutschland kommen auf einen Mitarbeiter etwa 340 Rentner. Die US-amerikanische Social Security Administration gibt weniger als 1 Prozent der Ausgaben für Verwaltung aus. Die Bundesregierung kritisiert, dass die DRV aus historisch gewachsenen Strukturen mit vielen Trägern besteht. Das erschwert eine effiziente Steuerung und Nutzung von Größenvorteilen.
Die Alterssicherungskommission der Bundesregierung nennt die Steuerung der DRV „schwerfällig und langsam“. Entscheidungen würden oft nur im kleinsten gemeinsamen Nenner getroffen. Der Bundesrechnungshof bemängelt hohe Ausgaben für externe Berater zur Digitalisierung. Die DRV versucht, mit mehr Personal und Digitalisierung die steigenden Anforderungen zu bewältigen. Dennoch bleibt die Verwaltung teuer im Vergleich zu anderen Ländern.
Die Deutsche Rentenversicherung ist verantwortlich für die Auszahlung der Renten an Millionen Menschen in Deutschland. Verwaltungskosten entstehen durch Personal, IT, Beratung und Organisation. Diese Kosten werden stets in Relation zu den Gesamtausgaben gesetzt, um die Effizienz zu bewerten. Ein Vergleich mit anderen Ländern zeigt oft große Unterschiede in der Größe der Verwaltung und den Kosten. Deutschland hat ein komplexes System mit vielen eigenständigen Trägern, was den Verwaltungsaufwand erhöht. Effizienzsteigerungen sind durch Digitalisierung und Zusammenlegung von Aufgaben möglich, benötigen aber Zeit und Investitionen.