Die Bundesregierung gibt Auskunft zur Entwicklung wichtiger Kosten in der Landwirtschaft in Deutschland. Sie nennt Zahlen zu Dünger, Diesel und Pflanzenschutzmitteln für die letzten 20 Jahre. Die Angaben stammen vom Statistischen Bundesamt und anderen offiziellen Stellen.
Die Preise für Mineraldünger sind in den vergangenen 20 Jahren deutlich gestiegen. Absolute Zahlen zu einzelnen Düngemitteln liegen in offiziellen Tabellen vor. Die Bundesregierung verweist auf diese Daten, hat aber keine detaillierteren Informationen zu einzelnen Nährstoffen.
Die Dieselpreise für landwirtschaftliche Treibstoffe sind ebenfalls gestiegen. Die Energiesteuer auf Diesel blieb seit 2003 gleich bei 47,04 Cent pro Liter. Die Mehrwertsteuer erhöhte sich 2007 von 16 auf 19 Prozent. Diese Steuern halten den Dieselpreis auf einem hohen Niveau.
Die Anzahl der zugelassenen Pflanzenschutzmittel stieg von 665 im Jahr 2005 auf 1.130 im Jahr 2025. Gleichzeitig verloren 1.268 Präparate ihre Zulassung. Die Bundesregierung nennt keine Details zu den Anwendungsgebieten.
Weitere Kosten wie Bürokratie, Löhne, Reparaturen, Maschinenanschaffung und Sozialversicherungen werden in der Antwort ebenfalls angesprochen. Für viele dieser Bereiche verweist die Regierung auf vorhandene Statistiken und erfasste Indizes. Genaue Preisentwicklungen werden nicht immer separat ausgewiesen.
Die Bundesregierung beantwortet Fragen von Abgeordneten zur Preisentwicklung in der Landwirtschaft. Die Daten stammen aus amtlichen Statistiken, die Preise für Betriebsmittel wie Dünger, Treibstoffe und Pflanzenschutzmittel erfassen. Diese Kosten beeinflussen, wie teuer die Produktion von Lebensmitteln ist.
Die Landwirtschaft braucht Mineraldünger, um Pflanzen mit Nährstoffen zu versorgen. Diesel wird für Maschinen und Transporte verwendet. Pflanzenschutzmittel helfen, Pflanzen vor Schädlingen zu schützen. Die Kosten für diese Mittel wirken sich auf die Wirtschaftlichkeit der Bauernhöfe aus und können die Preise für Verbraucher beeinflussen.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.