Die EU will Kultur, Medien und gesellschaftliche Werte unter einem neuen Programm namens AgoraEU zusammenfassen. Das Ziel: mehr Flexibilität und weniger Programme. Doch trotz eines geplanten Budgets von rund 8,6 Milliarden Euro für sieben Jahre warnt die Bundesregierung vor Kürzungen und zu viel Bürokratie. Schon jetzt sind die bisherigen Kulturförderungen wie Creative Europe stark überzeichnet – es gibt also mehr Bewerber als Geld. Kritiker fürchten, dass kleine Künstler und Projekte Nachteile gegenüber großen Organisationen haben könnten. Die Bundesregierung betont aber, dass die Förderung unabhängig von Politik bleibt und lokale Initiativen weiter unterstützt werden. Dennoch setzt sie sich für eine sorgfältige Kontrolle und Einsparungen im Gesamtbudget ein, um die Kosten für Deutschland in Grenzen zu halten.
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