Goethes Reisemantel verlässt Weimar. Er reist nach Rom, genau 240 Jahre nach Goethes Italienreise. Der Mantel ist eine Nachbildung seines blaugrauen Wollmantels mit rotem Samtkragen. Dieser Mantel war ein wichtiger Teil seiner Reisegarderobe damals. Staatsminister Wolfram Weimer und Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt begleiteten den Start der Reise. Sie besuchten Goethes Wohnhaus in Weimar und schickten den Mantel auf den Weg.
eröffnet in Rom eine Ausstellung mit Goethes Mantel und weiteren Leihgaben aus Weimar. Die Ausstellung heißt „Auf den Spuren von Goethes Italienischer Reise“. Sie zeigt, wie Goethe Italien erlebte und wie seine Reise viele Menschen beeinflusste. Das Museum Casa di Goethe in Rom ist der zentrale Ort der Ausstellung. Dort lebte Goethe einst selbst und arbeitete mit dem Maler Tischbein zusammen. Mit dem Projekt „Giro di Goethe“ entsteht eine neue Kulturroute. Sie folgt Goethes alten Reisespuren von Verona über Florenz bis Neapel und Sizilien. Die Route will neue Angebote für Reisende schaffen. Sie spricht besonders junge Menschen und Kulturinteressierte aus Deutschland und Italien an. Im Frühling 2027 kommt eine weitere Ausstellung in Neapel dazu. Dort geht es um Goethes Blick auf Italien. Das Projekt soll weiter wachsen und Deutsch-italienische Kultur eng verbinden.
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