SymbolbildBild: Qualle · CC BY-SA 3.0
Das AI Safety and Security Institute Deutschland (AISI Deutschland) begann am 31. August 2026 seine Arbeit. Das Institut prüft fortschrittliche KI-Modelle und berät die Bundesregierung zu Sicherheitsfragen. Es soll helfen, Risiken von Künstlicher Intelligenz besser zu verstehen und die Sicherheit von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft zu stärken.
Das Institut besteht in der ersten Phase aus einem gemeinsamen Kern vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und der Bundesnetzagentur. Das BSI kümmert sich vor allem um IT-Sicherheit, die Bundesnetzagentur um die Sicherheit der KI selbst. Weitere Sicherheitsbehörden sollen später mitarbeiten.
Das AISI ist keine Regulierungsbehörde. Es kontrolliert Unternehmen nicht und fordert keine Pflichten über die bestehenden Gesetze hinaus. Die Bundesregierung arbeitet eng mit KI-Entwicklern zusammen, um Zugang zu wichtigen KI-Modellen zu erhalten. Das Institut soll auch mit ähnlichen Einrichtungen aus Frankreich, Großbritannien und der EU zusammenarbeiten.
Die zwei Bundesministerien für Digitales sowie für Inneres haben die Fachaufsicht. Sie sorgen für Abstimmung und schnelle Entscheidungen. Der genaue Aufbau und die Finanzierung des Instituts werden noch geklärt. In der ersten Phase nutzt das Institut die vorhandenen Mitarbeiter und Mittel von BSI und Bundesnetzagentur.
Das Institut prüft technische Eigenschaften von KI-Systemen, wie deren Sicherheit, mögliche Risiken und Missbrauchspotenziale. Es beobachtet internationale Entwicklungen und baut Fachwissen in Deutschland auf. Die Arbeit soll Schritt für Schritt erweitert werden.
Die Bundesregierung gründete das Institut, um mit der schnellen Entwicklung von Künstlicher Intelligenz besser umgehen zu können. KI-Modelle werden immer leistungsfähiger und können neue Gefahren mit sich bringen. Das AISI soll technische Prüfungen durchführen und die Regierung beraten, ohne selbst Gesetze zu machen oder durchzusetzen. Die Koordination erfolgt zwischen mehreren Behörden und Ministerien. Die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern soll den Austausch von Wissen und Erfahrungen fördern.
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