SymbolbildBild: Dat doris · CC BY-SA 4.0
Bundesweit erhalten Kommunen 34,7 Millionen Euro in den Jahren 2025 und 2026 zur Anpassung an den Klimawandel. Das Geld unterstützt Projekte, die helfen, mit Hitze, Trockenheit und anderen Folgen besser umzugehen. Die Bundesregierung hat diese Zahlen am 15. Oktober 2026 veröffentlicht.
Hitzeperioden und extreme Trockenheit nehmen in Deutschland zu. Besonders in Ost- und Süddeutschland steigen die Temperaturen stark. Das führt zu mehr Tropennächten, hoher Waldbrandgefahr und mehr Gesundheitsproblemen. Die Hitze verursacht mehr Todesfälle als der Straßenverkehr. Kommunen brauchen deshalb Maßnahmen wie Wasserrückhaltung und Kühlung in Pflegeheimen oder Schulen.
Die Kommunen haben aber große finanzielle Probleme. Der Investitionsstau liegt bei über 231 Milliarden Euro. Die Schulden steigen auf fast 200 Milliarden Euro. Das macht es schwer, genug Geld für Klimaschutz auszugeben. Die Bundesregierung unterstützt Kommunen mit Förderprogrammen, aber die Zuständigkeit für Klimaanpassung liegt hauptsächlich bei den Ländern.
Die Förderung verteilt sich auf alle Bundesländer. Nordrhein-Westfalen erhält mit 8,8 Millionen Euro den höchsten Anteil. Baden-Württemberg bekommt 3,1 Millionen Euro, Hessen 5,6 Millionen Euro und Rheinland-Pfalz 5 Millionen Euro. Auch kleine Städte und Gemeinden profitieren von den Programmen. Bürgerinnen und Bürger können sich an Projekten beteiligen, zum Beispiel über Online-Befragungen oder öffentliche Treffen.
Bund und Länder beraten weiter über neue Programme und Möglichkeiten, die Kommunen besser zu unterstützen. Der Bund plant, die Mittel ab 2027 in einem Klima- und Transformationsfonds zusammenzufassen. So sollen Kommunen trotz knapper Kassen besser auf die Folgen des Klimawandels vorbereitet werden.
Die Bundesregierung hat die Aufgabe, den Klimaschutz zu fördern. Die Umsetzung der Klimaanpassung ist meist Sache der Länder und Kommunen. Sie müssen selbst Maßnahmen planen und finanzieren. Die Bundesregierung unterstützt mit Fördermitteln und berät bei großen Vorhaben.
Klimaanpassung bedeutet, dass Städte und Gemeinden Wege finden, um besser mit Hitze, Starkregen, Trockenheit und anderen Klimaänderungen umzugehen. Das schützt Menschen, Tiere und Pflanzen. Kommunen können zum Beispiel mehr Grünflächen schaffen oder Gebäude kühler machen. Bürgerbeteiligung ist wichtig, damit die Maßnahmen gut ankommen und helfen.
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