SymbolbildBild: James Steakley · CC BY-SA 4.0
Die Unterstützung für das Bauhaus-Manifest 2026 wächst in Deutschland weiter. Mehr als 2.500 Menschen aus Kultur, Wissenschaft, Handwerk, Design und Architektur haben das Manifest unterzeichnet. Auch viele bekannte Persönlichkeiten, Institutionen und Privatpersonen zeigen ihre Zustimmung.
Staatsminister Wolfram Weimer sagt, jede Unterschrift ist ein Zeichen für Kunstfreiheit, Unabhängigkeit, Offenheit und Innovation. Die Ideen des Bauhauses sind lebendig. Er betont, wie wichtig es ist, diese Prinzipien klar zu verteidigen. Das Manifest entstand durch eine Initiative von Weimer Ende August. Dabei unterschrieben Verbände und Institutionen aus verschiedenen Bereichen. Auch alle sechzehn Bundesländer positionierten sich klar für das Bauhaus und die Kunstfreiheit.
Wegen der großen Nachfrage aus dem Ausland bereitet die Bundesregierung eine englische Version des Manifests vor. Die drei Bauhaus-Stätten in Berlin, Dessau und Weimar veröffentlichten eine gemeinsame Stellungnahme. Sie begrüßen das Manifest und den Einsatz der Länder. Das Bauhaus wurde 1919 in Weimar gegründet. Es zog 1926 nach Dessau um und wurde später unter dem Druck der Nationalsozialisten geschlossen. Die Bauhaus-Orte sind heute Weltkulturerbe der UNESCO.
Die Bundesregierung lädt alle Bürgerinnen und Bürger in Deutschland ein, das Bauhaus-Manifest weiter zu unterstützen. So können viele gemeinsam ein Zeichen für Freiheit, Offenheit und Kreativität setzen.
Das Bauhaus ist eine berühmte Schule für Kunst, Handwerk und Design. Es prägte die moderne Gestaltung in Deutschland und weltweit. Das Manifest 2026 ist ein Aufruf, diese Tradition weiterzuleben und für wichtige Werte wie Freiheit und Innovation einzustehen. Solche Manifeste sind Texte, in denen Menschen gemeinsame Ziele und Ideen festhalten. Die Unterstützung durch Unterschriften zeigt, wie viele Menschen hinter diesen Zielen stehen.
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