SymbolbildBild: Mendelssohn-Haus · CC BY-SA 4.0
Das Mendelssohn-Haus in Leipzig erhält 225.000 Euro für eine neue Dauerausstellung. Die Modernisierung und Digitalisierung der Ausstellung soll bis zum Festjahr 2027 fertig sein. Dann feiert das Haus sein 30-jähriges Bestehen und den 100. Geburtstag seines Gründers, Kurt Masur.
Die Ausstellung zeigt Felix Mendelssohn-Bartholdy als vielseitigen Künstler und Europäer. Besucher können mit digitalen Angeboten aktiv Musik erleben. Zum Beispiel gibt es ein virtuelles Orchester. Dort kann man selbst den Taktstock übernehmen und dirigieren.
Die Ausstellung zeigt auch die dunkle Seite. Sie erinnert an die antisemitische Verunglimpfung von Mendelssohn. Ein trauriges Ereignis war 1936 die Zerstörung seines Denkmals in Leipzig durch die Nationalsozialisten. Außerdem verbindet die Ausstellung Mendelssohn mit Kurt Masur, der seine Musik sehr schätzte.
Die Förderung für die Ausstellung kommt aus einem Programm für wichtige Kulturstätten in Deutschland. Auch die Ostdeutsche Sparkassenstiftung und der Förderverein des Mendelssohn-Hauses helfen mit Geld. Staatsminister Weimer sagt, es ist wichtig, dieses Stück musikalisches Erbe lebendig zu halten und gegen Rechtsextremismus zu zeigen.
Das Mendelssohn-Haus ist ein Museum zu Leben und Werk von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Es wurde vor 30 Jahren gegründet und liegt in Leipzig, der Stadt, in der Mendelssohn wirkte. Die neue Ausstellung soll modern und digital sein, damit Besucher Musik und Geschichte besser erleben können. Digitale Angebote wie virtuelle Orchester helfen dabei. Das Museum zeigt auch, wie Mendelssohn in der Geschichte angefeindet wurde. Das Programm zur Förderung wichtiger Kulturstätten unterstützt solche Projekte finanziell.
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