SymbolbildBild: Dontworry · CC BY-SA 3.0
Viele Krankenhäuser in Deutschland sind nicht gut auf Hitzewellen vorbereitet. Nur 9 Prozent haben Hitze im Krankenhausalarmplan. Nur 12 Prozent haben verbindliche Behandlungswege für Hitzschlag. Nur 4 Prozent bieten Ganzkörperkühlungen an.
Die meisten Häuser haben Kühlpacks (76 Prozent) und gekühlte Infusionen (54 Prozent). Diese reichen aber nicht aus, um die Körpertemperatur bei Hitzschlag schnell genug zu senken. Weniger als ein Drittel der Krankenhäuser hat klimatisierte Patientenzimmer. 81 Prozent haben auf Normalstationen keine Klimaanlage. Nur 19 Prozent der Notaufnahmen sind klimatisiert.
Während der Hitze am 27. und 28. Juni 2026 meldeten 57 Prozent der Notaufnahmen Überlastungen. 55 Prozent hatten Versorgungsengpässe. 32 Prozent berichteten von Boarding-Situationen, also Patienten, die auf der Notaufnahme warten mussten. 27 Prozent hatten Personalausfälle wegen Hitze.
Der Bund prüft, wie der Hitzeschutz im Gesundheitswesen verbessert werden kann. Die Zuständigkeit liegt aber bei den Ländern und Krankenhäusern. Die Bundesregierung hat Musterhitzeschutzpläne vorgestellt. Ob diese umgesetzt werden, wird aber nicht systematisch kontrolliert.
Die Bundesregierung hat auf eine Anfrage zum Hitzeschutz in Krankenhäusern geantwortet. Sie nennt Zahlen und Probleme aus dem Sommer 2026. Krankenhäuser und Länder sind verantwortlich für Baumaßnahmen und Klimatisierung.
Hitzeschlag ist eine lebensgefährliche Erkrankung. Schnelle Kühlung ist wichtig. Klimatisierte Räume helfen Patienten. Hitze kann das Gesundheitssystem stark belasten. Viele Kliniken sind noch nicht ausreichend vorbereitet. Maßnahmen gegen Hitze können helfen, Leben zu retten.
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