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Private Kleinvermieter besitzen in Deutschland rund 64,4 Prozent aller Mietwohnungen. Das zeigen Daten des Statistischen Bundesamtes und des Instituts der deutschen Wirtschaft aus dem Jahr 2022. Insgesamt gibt es etwa 5,5 Millionen private Vermieter mit 16,1 Millionen Wohnungen.
Die meisten privaten Vermieter besitzen nur wenige Wohnungen. 58 Prozent haben nur eine einzelne vermietete Wohnung. Weitere 19 Prozent vermieten zwei Wohnungen. Die Mehrheit von etwa drei Vierteln besitzt höchstens zwei Wohnungen. Viele private Vermieter sehen ihre Immobilien als Altersvorsorge oder Vermögenserhalt.
Die Einnahmen aus der Vermietung sind oft gering. Über 60 Prozent aller privaten Vermieter erzielen vor Steuern einen Gewinn von weniger als 7.500 Euro im Jahr. Etwa 9 Prozent schreiben Verluste. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Vermieter, besonders wegen der Kosten für energetische Sanierungen der Wohnungen.
Die Bundesregierung beobachtet einen leichten Rückgang des Anteils privater Vermieter am Mietwohnungsmarkt. Von 2011 bis 2022 sank der Anteil von 65,5 auf 63,5 Prozent. In den großen Städten ist der Rückgang höher. Die absolute Zahl der vermieteten Wohnungen durch private Eigentümer ist aber gestiegen.
Private Vermieter sind wichtig für den Mietwohnungsmarkt. Die Regierung will deshalb bezahlbaren Wohnraum fördern und Neubau beschleunigen. Sie berücksichtigt die Rolle privater Vermieter bei allen wohnungspolitischen Maßnahmen. Der Staat hilft auch bei energetischen Sanierungen, indem nur 8 Prozent der Kosten auf die Miete umgelegt werden dürfen.
Die Daten stammen vom Statistischen Bundesamt und einer Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung aus den Jahren 2011 und 2022. Private Vermieter sind meist Einzelpersonen oder Familien, die Wohnungen im eigenen Besitz vermieten. Sie unterscheiden sich von großen Wohnungsunternehmen oder Genossenschaften.
Private Kleinvermieter sind wichtig für den Mietwohnungsmarkt, weil sie den Großteil der Wohnungen bereitstellen. Energetische Sanierungen kosten viel Geld. Die Bundesregierung will mit Förderprogrammen und Baugesetzen den Wohnungsbau stärken und bezahlbaren Wohnraum sichern. Energetische Sanierungen sind Maßnahmen, die Wohnungen umweltfreundlicher machen und Heizkosten senken können.