Bild: Lydia · CC BY-SA 3.0
Bundesregierung startet neues Förderprogramm für Gedenkstätten in Deutschland. Zehn Millionen Euro stehen bereit, um Projekte gegen das Vergessen zu unterstützen. Die Förderung gilt für Orte, die an das NS-Regime und die SED-Diktatur erinnern.
Staatsminister Wolfram Weimer betont die Bedeutung der Erinnerungskultur. Die Gedenkstätten sollen ihre historischen Orte erhalten. Sie können neue digitale Zugänge schaffen und zeitgemäße Bildungsangebote entwickeln. Die finanzielle Hilfe soll innovative und nachhaltige Projekte stärken.
Gedenkstätten können ab sofort ihre Förderanträge stellen. Die Bewerbungsfrist endet am 1. Oktober 2026. Eine unabhängige Jury entscheidet, welche Projekte Geld bekommen. Projektbeginn ist frühestens der 1. Juli 2027.
Der Bund verdoppelt damit die bisherige Förderung für diese wichtigen Erinnerungsorte. Zusätzlich erhalten die Gedenkstätten ab dem nächsten Jahr jährlich fünf Millionen Euro mehr. Dieses Geld hilft, gestiegene Personalkosten und höhere Sicherheitsausgaben zu decken. Weitere Infos und Antragsformulare gibt es bei der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ).
Das Förderprogramm ist Teil der neuen Gedenkstättenkonzeption der Bundesregierung. Es reagiert auf die wachsenden Herausforderungen für Gedenkstätten. Diese Orte bewahren die Erinnerung an schwere Zeiten in Deutschland. Sie helfen, Geschichte zu verstehen und aus ihr zu lernen. Förderung bedeutet finanzielle Unterstützung für Projekte, die das Ziel haben, Geschichte lebendig zu halten und zugänglich zu machen.
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