SymbolbildBild: Lothar Schaack · CC BY-SA 3.0 de
Deutschland setzte von 2008 bis 2018 insgesamt 913 integrierte Fachkräfte in 87 Ländern ein. Diese Fachkräfte arbeiten mit örtlichem Gehalt direkt bei Partnerorganisationen vor Ort. Die Bundesregierung unterstützte diese Fachkräfte mit Zuschüssen zur Vergütung. Die Förderungen stammen aus vier abgeschlossenen Vorhaben mit einem Gesamtbudget von knapp 191 Millionen Euro.
Das Ziel war, die Fachkompetenz in Partnerländern zu stärken. Die Fachkräfte sollten Wissen austauschen und die Arbeit lokaler Organisationen verbessern. Die Einsätze gehörten nicht zu klassischen Entwicklungsprojekten. Sie wurden vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert und von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) umgesetzt.
Die Förderung erreichte laut Berichten eine Zielerreichung von über 80 Prozent. Die Fachkräfte zeigten hohe fachliche Qualifikation und interkulturelle Kompetenz. Der Wissenstransfer wurde in fast 90 Prozent der Fälle als erfolgreich bewertet. Die Förderung wurde bis 2013 gesondert bewertet. Ab 2014 integriert die GIZ die Fachkräfte in andere Programme.
Die Bundesregierung nennt keine Details zu einzelnen Ländern oder spezifischen Kosten. Die Daten liegen verteilt auf viele Akten vor und sind schwer zusammenzufassen. Die Bundesregierung verweist auf den hohen Aufwand einer detaillierten Auswertung. Das Programm wurde 2011 eingestellt und in andere Programme eingebunden. Die Informationen beruhen auf Berichten und den Angaben im Transparenzportal des Bundes.
Die integrierten Fachkräfte sind Experten aus Deutschland oder der EU, die in Partnerländern arbeiten. Sie sollen Know-how vermitteln und den Austausch zwischen Deutschland und Partnerländern fördern. Die Förderung ist Teil der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Dabei unterstützt Deutschland Partnerländer bei ihrer Entwicklung. Fachkräfte tragen dazu bei, lokale Organisationen zu stärken und Projekte erfolgreicher zu machen. Das BMZ koordiniert solche Maßnahmen und arbeitet mit der GIZ zusammen, die vor Ort Einsätze organisiert und begleitet.