SymbolbildBild: Industrie117 · CC BY-SA 4.0
Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) wollen 40 Milliarden Euro in Deutschland investieren. Die Ankündigung erfolgte beim Staatsbesuch von Scheich Mohammed bin Zayed Al Nahyan im September 2026. Die Investitionen sollen vor allem in digitale Infrastruktur, Künstliche Intelligenz, Energiesicherheit und Industrie fließen.
Eine wichtige Rolle spielen Rechenzentren mit einer Gesamtkapazität von etwa 1 Gigawatt. Rund 10 Milliarden Euro davon sollen in Bayern eingesetzt werden. Die Bundesregierung begrüßt die Investitionen, hat aber keine genauen Details zu den Vertragsparteien oder Standorten. Die VAE und deutsche Ministerien haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, doch konkrete Informationen zu Besitzverhältnissen oder Betreiberstrukturen fehlen.
Die Bundesregierung prüft Investitionen in kritische Infrastruktur nach bestimmten Regeln. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bewertet mögliche Risiken für die Cybersicherheit. Für die geplanten Rechenzentren liegen aber keine Informationen vor, wie Datenschutz, Datenhoheit oder der Schutz vor Zugriff durch fremde Staaten garantiert werden sollen. Öffentliche Fördergelder oder Steuervergünstigungen hat der Bund nicht zugesagt.
Die VAE sind wichtige Handelspartner Deutschlands im Golf. Der Ausbau der Beziehungen soll die Wirtschaft und digitale Infrastruktur stärken. Investitionen in Rechenzentren sind Teil der Digitalisierung und der Industrieentwicklung. Das BSI schützt kritische digitale Infrastruktur vor Sicherheitsrisiken. Datenschutz und Datenhoheit sind wichtige Themen bei internationalen Investitionen in Rechenzentren.
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