Bild: Concord · CC BY-SA 4.0
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer besucht die Villa Aurora in Los Angeles. Die Villa öffnet nach anderthalb Jahren wieder. Sie war im Januar 2025 bei Bränden stark beschädigt worden. Weimer dankt den Mitarbeitenden für ihre Arbeit am Wiederaufbau. Die Villa war das Zuhause von Lion und Marta Feuchtwanger. Sie steht für die Verbindung europäischer und amerikanischer Kultur. Das Haus wurde ein Ort für Menschen, die Deutschland verlassen mussten. Hier konnten sie ihre Kultur und Gedanken weiterleben lassen. Weimer nennt die Villa einen Ort für freies Denken und Kunst.
Bei seinem Besuch überreicht Weimer Justin Jampol das Bundesverdienstkreuz. Jampol hat sich während der Brände mutig für den Schutz der Kunstschätze eingesetzt. Er rettete Gemälde, Bücher und persönliche Gegenstände der Familie Feuchtwanger. Jampol gründete auch das Wende Museum in Kalifornien. Dort bewahrt er Alltagskultur und Geschichte des ehemaligen Ostblocks. Die Villa Aurora und das Thomas Mann House erhalten Unterstützung vom Bund. Dort können Künstler und Schriftsteller zeitweise arbeiten und sich austauschen. Weimers Besuch in Kalifornien dauert vom 20. bis 23. Oktober 2026. Er trifft dort auch Vertreter aus Film und Technik.
Die Villa Aurora ist ein Kulturzentrum in Los Angeles. Sie erinnert an vertriebene deutsche Künstler und Schriftsteller. Das Bundesverdienstkreuz ist eine hohe deutsche Auszeichnung für besondere Leistungen. Kulturstaatsminister vertreten die Bundesregierung im Bereich Kultur. Solche Residenzorte helfen Künstlern, neue Ideen zu entwickeln. Die Rettung von Kunst und Geschichte ist wichtig für das kulturelle Erbe. Das Wende Museum zeigt Geschichte durch Alltagsgegenstände und Kunst. Solche Einrichtungen verbinden Menschen und bewahren Erinnerung über Grenzen hinweg.
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