Die Bundesregierung hat seit 2020 viele Abfallsammelfahrzeuge mit Wasserstoff- und Batterieantrieb gefördert. Die Städte Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen bekamen solche Fahrzeuge. Ein Wasserstoff-Müllfahrzeug in Heidelberg stand von 2023 bis 2026 insgesamt 64 Prozent der Zeit still. In den Jahren 2025 und 2026 lag die Standzeit sogar über 80 Prozent. Deshalb musste Heidelberg ein altes Reservefahrzeug einsetzen.
Die Bundesregierung hat seit 2020 rund 95,9 Millionen Euro an Wasserstoff-Abfallsammelfahrzeuge ausgezahlt. Für batterieelektrische Fahrzeuge gab es rund 43,6 Millionen Euro. Insgesamt wurden 422 Fahrzeuge gefördert. 22 davon sind noch nicht im Einsatz. 73 Fahrzeuge melden keine Daten mehr. Von den gemeldeten Fahrzeugen standen 2025 41 Fahrzeuge ohne Ausfall, 119 Fahrzeuge hatten Ausfallzeiten unter 20 Prozent. 45 Fahrzeuge hatten 20 bis 50 Prozent Ausfall, 10 Fahrzeuge 50 bis 70 Prozent und 2 Fahrzeuge standen mehr als 70 Prozent still.
Die Bundesregierung führte eine Begleitforschung durch, um die Nutzung der Fahrzeuge zu untersuchen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Ausfälle meist an technischen Problemen oder der Infrastruktur liegen. Die Fahrzeuge sind noch neu und sollen verbessert werden.
Die Förderungen für die Fahrzeuge kamen aus drei Programmen. Die Zweckbindungsfrist für geförderte Fahrzeuge liegt meist bei zwei bis vier Jahren. Das bedeutet, die Fahrzeuge müssen in dieser Zeit genutzt werden. Die Stadt Heidelberg erhielt einen Zuschuss von 744.241 Euro für ein Fahrzeug, das insgesamt 1.119.980 Euro kostete. Die Bundesregierung verfolgt die Programme mit Berichten und Forschung, beteiligt sich aber nicht an Werkstattkosten.
Die geförderten Fahrzeuge sind meist neue Modelle mit Wasserstoff-Brennstoffzellen. Sie sind Teil eines Versuchs, Abfallsammelfahrzeuge klimafreundlicher zu machen. Wasserstofffahrzeuge erzeugen Strom aus Wasserstoff und haben keine direkten Abgase. Die Technik ist noch in der Entwicklung, deshalb gibt es oft Probleme und Ausfälle. Die Förderung hilft, Erfahrungen zu sammeln und die Technik zu verbessern.
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