SymbolbildBild: Gomera-b · CC BY-SA 3.0
Gemeinderat von Denkendorf beschäftigt sich am 19. Oktober 2026 erneut mit Wärmenetz. Firma GP JOULE stellt aktuelle Pläne für Wärmenetz vor. Gemeinderat begrüßt Pläne grundsätzlich. Planung soll weiter konkretisiert werden. Endgültige Entscheidung ist noch offen.
GP JOULE will Wärmenetz mit rund 14 Kilometern Haupttrasse bauen. Etwa 400 Hausanschlüsse mit Wärmebedarf von über zehn Gigawattstunden jährlich sind geplant. Wärme soll mit Luft-Wärmepumpen erzeugt werden. Eine Heizzentrale mit etwa 3.000 Quadratmetern ist vorgesehen. Ausbau soll schrittweise erfolgen. Erste Stufe deckt 30 Prozent der Anschlüsse ab. Hackschnitzellösung wird nicht mehr geplant.
Gemeinderat unterstützt Projekt. CDU, FWV, Grüne und SPD sprechen sich für Wärmenetz aus. Sie sehen Alternativen zu Gas und Öl als wichtig an. Nutzung von überschüssigem Strom wird als Vorteil genannt. Bürgermeister Ralf Barth betont Notwendigkeit von Vereinbarungen für Leitungsverlegung in öffentlichen Straßen.
Für 2027 ist eine Informationsveranstaltung geplant. Eigentümer an der Wärmetrasse sollen gezielt informiert werden. Danach folgt eine Beratungsphase von etwa sechs Monaten. Gemeinde begleitet Projekt, ist aber nicht für Planung oder Bau verantwortlich. Bau hängt von Untersuchungsergebnissen, Kosten und Anschlussbereitschaft der Bürger ab.
Das Wärmenetz ist eine zentrale Leitung, die viele Gebäude mit Wärme versorgt. GP JOULE ist ein Projektentwickler, der solche Netze plant und baut. Die Gemeinde unterstützt das Projekt, übernimmt aber nicht selbst die Planung oder Umsetzung. Eine Machbarkeitsstudie prüft, ob das Wärmenetz technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist. Die Nutzung von Wärmepumpen bedeutet, dass Wärme aus der Luft gewonnen wird. Das kann eine umweltfreundliche Alternative zu Gas- oder Ölheizungen sein. Die informierte Entscheidung der Bürger ist wichtig für den Erfolg des Projekts.
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