SymbolbildBild: Förkle · CC BY-SA 4.0
Land Baden-Württemberg investiert 5 Millionen Euro in die Landesgartenschau Ellwangen 2026. Das ist die Hälfte der geschätzten Investitionskosten. Die Förderung übernimmt das Regierungspräsidium Stuttgart. Die Stadt Ellwangen trägt das volle finanzielle Risiko für die Durchführung der Gartenschau.
Das Land beteiligt sich nicht an den Kosten für die Vorbereitung und Durchführung des Ausstellungsjahres. Es gibt keine Landesmittel für Programmpunkte oder Veranstaltungen mit gesellschaftspolitischen oder ideologischen Inhalten. Das Land ist nur mit dem "Treffpunkt Baden-Württemberg" vertreten. Dort zeigen Ministerien, Behörden und Schulen ihre Arbeit in wechselnden Ausstellungen.
Die Kosten für den Treffpunkt Baden-Württemberg liegen bei über 830.000 Euro. Darin sind Planung, Organisation, Ausstattung und Miete enthalten. Außerdem können bis zu 5.000 Inhaber der Ehrenamtskarte Baden-Württemberg im September 2026 kostenlos die Landesgartenschau besuchen.
Eine Liste von externen Organisationen, die an der Gartenschau mitwirken, liegt der Landesregierung nicht vor. Es gibt auch keine speziellen Kriterien für die Teilnahme von Ausstellern im Hinblick auf politische Neutralität. Die Stadt Ellwangen und andere öffentliche Träger sind ebenfalls an den Kosten beteiligt. Die Landesgartenschau ist damit ein Gemeinschaftsprojekt von Land und Kommune.
Die Landesgartenschau ist eine große Ausstellung zu Gartenbau und Landschaft. Sie findet alle paar Jahre in einer anderen Stadt in Baden-Württemberg statt. Das Land unterstützt die Städte mit Geld für Bau und Infrastruktur. Die Durchführungskosten trägt meist die Stadt selbst. Die Gartenschau zeigt neben Pflanzen auch Kultur und Bildung. Sie soll Touristen anziehen und die Stadtentwicklung fördern. Der Treffpunkt Baden-Württemberg ist ein eigener Ausstellungsbereich, in dem sich die Landesregierung präsentiert.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.