
Bild: Klemens Maier · CC0
Jüdisches Museum Emmendingen
Beschreibung
Jüdische Geschichte am Schlossplatz
Das Jüdische Museum Emmendingen befindet sich in einem historischen Gebäude am Schlossplatz. Es wurde um 1840 von der damaligen Israelitischen Gemeinde errichtet und enthält eine erhaltene Mikwe, also ein religiöses Tauchbad. Der Ort ist damit selbst Teil der Geschichte, die das Museum vermittelt. Die Ausstellung ergänzt das Gebäude um Erklärungen und persönliche Zusammenhänge.
Mikwe und Leben in Emmendingen
Im Keller steht die Mikwe im Mittelpunkt der Dauerausstellung. Das Erdgeschoss behandelt jüdisches Leben in Emmendingen zwischen 1716 und 1940. Dabei geht es um die örtliche Gemeinschaft, ihre Kultur und ihre Geschichte. Wechselnde Ausstellungen greifen zusätzliche Themen auf. Der Trägerverein arbeitet außerdem an einem virtuellen Gedenkbuch, das die Lebenswege von Menschen mit Bezug zur Stadt dokumentiert.
Besuch der Gedenkstätte
Das Jüdische Museum Emmendingen öffnet regulär am Mittwoch- und Sonntagnachmittag. Führungen für Gruppen werden nach Vereinbarung angeboten. Diese Möglichkeit ist von einer freien Öffnung an weiteren Tagen zu unterscheiden. Für Erwachsene nennt der Betreiber einen Eintritt. Ein Besuch sollte genügend Zeit für die Texte und den historischen Raum lassen; es handelt sich zugleich um eine Gedenkstätte.
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Anfahrt & Karte
Öffnungszeiten & Zugang
- Laut Museum: Mittwoch und Sonntag 14–17 Uhr
- Gruppenführungen nach Vereinbarung
- Einzelne veranstaltungsbedingte Schließtage möglich
Quelle: juedisches-museum-emmendingen.de