
Galerie im Tor
Claudia Borowsky, Thomas Hammelmann, Konrad Wallmeier Installation, Objekte In der Ausstellung lassen die Freiburger Kunstschaffenden Claudia Borowsky, Thomas Hammelmann und Konrad Wallmeier enge Beziehungen zwischen ganz verschiedenen Gestaltungsmitteln und Techniken, zwischen Objekten, Raum und Betrachter entstehen. Die jeweilige Eigenart bleibt dabei erhalten. Claudia Borowsky verbindet scheinbar gegensätzliche Materialien, wie Beton und Feinstrumpfhosen zu Plastiken und Installationen. Sie formt Gesichter, Köpfe und Körper aus Papier und sucht dabei nach den Grenzen seiner Formbarkeit. Thomas Hammelmanns künstlerische Arbeit umfasst Videoinstallationen und Objekte, oft mit Sound und Text unterlegt, als auch Skulpturen und Fotografien. Seine Aufnahmen von Landschaften, Industriegeländen und Mikrowelten treffen als Videoprojektionen auf reale Gegenstände, Objekte und Skulpturen, deren Gegenwart und Bewegung das fotografische Bild beeinflussen. Konrad Wallmeiers Objekte, kinetische und interaktive Arbeiten, entstehen an den Schnittstellen von Licht, Technik, Bewegung und Wahrnehmung. Er löst Materialien, Gegenstände und technische Systeme aus ihren gewohnten Zusammenhängen und verbindet sie zu neuen, ungewohnten Objekten. Bewegung, Zufall und die Reaktion des Betrachters werden Teil des Werkes. Die drei Kunstschaffenden verweben schlussendlich ihre eigenen Ideen und Herangehensweisen zu einem gemeinsamen Projekt, indem sie diese zu einer raumgreifenden Installation ausschließlich im Rahmen dieser Ausstellung miteinander verflechten. Die Vernissage findet am 8. November um 11:00 im Emmendinger Schlosskeller, Schlossplatz 1 statt. Die Einführung wird Antje Lechleiter geben. Das erste Künstlergespräch ist am 22. November, das zweite beim Ausstellungsende am 13. Dezember, jeweils um 15:00 Uhr in der Galerie im Tor. Franz Geisthövel und Veronika Möbus kuratieren die Ausstellung.
Kulturkreis Emmendingen e.V.





