Esslingen baut eine neue barrierefreie Toilette am Eingang zum Maillepark. Die Anlage entsteht bis spätestens Juni 2027. Die Entscheidung dafür hat der Ausschuss für Bauen, Mobilität und Klimaschutz getroffen. Das Genehmigungsverfahren ist abgeschlossen und die Ausschreibungen laufen.
Die Toilette entsteht in Modulbauweise neben dem Café Uferlos. Sie orientiert sich an der Anlage am Bahnhofsvorplatz. Es gibt drei WC-Räume: ein barrierefreies WC, ein Unisex-WC und ein WC mit Toilettensitz und Urinal.
Das barrierefreie WC öffnet sich nur mit einem zugelassenen Euro-Schlüssel. Der Raum ist für Rollstuhlfahrer gut zugänglich. Der Waschtisch ist unterfahrbar und der Spiegel geneigt. Eine große, höhenverstellbare Liege und ein Deckenlift helfen bei der Versorgung von Menschen mit Behinderung.
Fördermittel vom Sozialministerium sind beantragt. Die Toilettenanlage ist kostenlos nutzbar und wird zweimal täglich gereinigt. Innen sind die Module mit Edelstahl verkleidet, um sie widerstandsfähig zu machen. Die Außenfassade passt farblich zum Café Uferlos. Die Leitungen für Strom und Wasser wurden zusammen mit neuen Elektroleitungen der Netze BW verlegt. Dadurch muss der Boden nicht erneut aufgerissen werden.
Baubürgermeister Hans-Georg Sigel sagt, dass die neue Toilette die Innenstadt attraktiver macht. Sie soll den Aufenthalt in der Maille angenehmer und barrierefrei für alle gestalten. Das Projekt wurde vorgezogen, obwohl es ursprünglich erst 2028 geplant war. Die neue Toilette stärkt den Ort als einen Platz, an dem sich Menschen gerne aufhalten.
Die Stadt Esslingen plant und baut öffentliche Toiletten, um die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt zu verbessern. Solche Anlagen sind wichtig für Menschen mit Behinderungen und für alle Besucher. Barrierefreie Toiletten bieten besondere Ausstattung und sind oft mit einem Euro-Schlüssel geschützt. Das ist ein europaweit genormter Schlüssel, der den Zugang für Menschen mit besonderen Bedürfnissen ermöglicht. Öffentliche Toiletten werden regelmäßig gereinigt und sollen den Alltag in der Stadt erleichtern.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.