SymbolbildBild: Tuxyso · CC BY-SA 3.0
Die Stadt Esslingen informiert über die Zukunft der Adenauerbrücke. Anfang August 2026 zeigte eine Untersuchung Schäden an wichtigen Bauteilen der Brücke. Die Stadt sperrte daraufhin einen Teil der Brücke für Autos. Die bisherigen Pläne für kleinere Reparaturen sind damit hinfällig.
Die Stadtverwaltung und Planer stellten im Gemeinderat vier mögliche Varianten für die Brücke vor. Die Varianten waren Generalsanierung, eine Mischung aus Sanierung und Neubau, ein Neubau an der gleichen Stelle und ein Neubau etwas seitlich versetzt.
Nach der neuen Untersuchung bleiben nur noch zwei Varianten übrig. Die Brücke kann nicht mehr repariert werden. Sie muss abgerissen werden. Es kommt nur ein kompletter Neubau an der gleichen oder an einer seitlich versetzten Stelle in Frage.
Die Variante an gleicher Stelle sieht vor, die alte Brücke abzureißen und an der gleichen Stelle neu zu bauen. Die neue Brücke würde wieder über die B10, den Neckar, das Gewerbegebiet und die Bahngleise führen. Diese Variante ist planungssicherer und die Genehmigung könnte schneller erfolgen. Allerdings sind dabei weniger Verbesserungen für den Verkehr und die Stadtgestaltung möglich.
Die Adenauerbrücke ist die größte Brücke in Esslingen. Sie verbindet wichtige Straßen und Verkehrswege. Die Stadt hatte zuerst geplant, die Brücke mit kleinen Reparaturen sicher zu halten. Die Untersuchung zeigte aber, dass die Stabilität durch beschädigte Spannglieder nicht mehr gewährleistet ist. Ein Spannglied ist ein Teil, das die Brücke stabil hält. Ein Ersatzneubau bedeutet, dass die alte Brücke abgerissen und neu gebaut wird. Die Stadt muss dafür eine Genehmigung einholen. Die Planung eines Neubaus dauert oft mehrere Jahre und soll die Sicherheit und den Verkehr verbessern.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.